Navteq Traffic Pattern spart Zeit

Geschrieben am 2 November 2009  von Gerhard Bauer

Seit ein, zwei Jahren beschäftigt die Hersteller digitaler Landkarten die Erkenntnis, dass der Verkehr unterschiedlich schnell rollt – abhängig von der Auslastung und die wiederum ist abhängig vom Wochentag und der Uhrzeit. Eine Einfallstraße wird werktags morgens immer dichter sein als zur Mittagszeit oder am Wochenende. Während der Navihersteller TomTom diese Daten unabhängig vom Kartenhersteller Tele Atlas gesammelt und sie diesem nach ihrer Fusion nachträglich einverleibt hat, hat Navteq diese Daten selbst gesammelt. Ergebnis sind die Navteq Traffic Patterns, die für jede Straße 672 mittlere Geschwindigkeiten beinhalten. Vier Werte pro Stunde machen pro Tag 96 einzelne Werte, mal 7 Tage ergibt 672 Durchschnittstempi.

Um die Effektivität dieser Datenbank zu testen, hat Navteq 145.000 Routen von 60 km Länge in 14 europäischen Ballungsräumen testen lassen. In Paris wurde beispielsweise festgestellt, dass Autofahrer dort durchschnittlich 134 Stunden pro Jahr „vergeuden“, weil sie im Stau stehen oder verkehrsbedingt nur langsamer vorankommen. Mit Navteq Traffic Patterns könnten Sie davon 65 Stunden sparen, also fast die Hälfte. In Berlin betragen die mittleren Verspätungen pro Autofahrer und Jahr 107 Stunden, wovon 37 Prozent mit Traffic Patterns gespart werden könnten.

Navteq Traffic Patterns sind sinnvoll, weil sie den Verkehr auf alle Straßen gleichmäßig verteilen. Würde eine Straße zu stark belastet, würde das Durchschnittstempo auf ihr zu stark abfallen, und das wiederum würde zur Umleitung auf andere Straßen beitragen.

Navteq Traffic Patterns sind sinnvoll, weil sie den Verkehr auf alle Straßen gleichmäßig verteilen. Würde eine Straße zu stark belastet, würde das Durchschnittstempo auf ihr zu stark abfallen, und das wiederum würde zur Umleitung auf andere Straßen beitragen.