8 Galileo-Satelliten bestellt

Geschrieben am 14 Dezember 2009  von Gerhard Bauer

Die Bremer Firma OHB hat den Zuschlag von der ESA bekommen, die ersten acht Satelliten für das künftige Satellitennavigationssystem Galileo zu bauen. Damit hat das mittelständische Unternehmen mit 1500 Mitarbeitern die EADS-Raumfahrttochter Astrium (11.000 Mitarbeiter) abgehängt.

OHB war bisher sehr erfolgreich mit dem Bau von Raketenteilen, Kleinsatelliten für wissenschaftliche und militärische Anwendungen und dem Bau der SAR-Lupe-Satelliten, einem rein deutschen Satellitenaufklärungssystem, das seit Mitte 2008 in Betrieb ist.

Der Bau der ersten acht Satelliten ist noch nicht alles, diese müssen auch in den Orbit transportiert werden. Die aktuellen Verträge besagen, dass die ersten beiden Satelliten frühestens im November 2010 und die nächsten beiden Anfang 2011 ins All transportiert werden sollen.

So könnte der Galileo-Satellit mal aussehen. Deutlich erkennt man die Solarzellen in den Flügeln und die 42 runden Sendeantennen für die Galileo-Signale.

So könnte der Galileo-Satellit mal aussehen. Deutlich erkennt man die Solarzellen in den Flügeln und die 42 runden Sendeantennen für die Galileo-Signale.