Garmin nüvifone A50 und M10

Geschrieben am 11 Februar 2010  von Gerhard Bauer

Garmin präsentiert auf seinem Messestand auf dem Mobile World Congress in Barcelona zwei neue Handys mit eingebautem Navigationsprogramm: Aus der Zusammenarbeit mit Asus sind sowohl das M10 auf Basis von Windows Mobile als auch das Android-Smartphone A50 entstanden.

Das schwarzglänzende nüvifone A50 basiert auf Googles Handy-Betriebssystem Android. Es hat einen 3,5 Zoll großen Touchscreen, dürfte also weitaus größer sein als ein vergleichbares 3,5-Zoll-Navi. Eingebaut sind ein GPS-Empfänger, Bluetooth, WLAN, eine 3-Megapixel-Kamera, 4 GByte Speicher und ein Micro-SD-Speicherkartenschacht. Für die Kommunikation steht ein UMTS-Modul mit HSDPA zur Verfügung.

Das silberne nüviphone M10 basiert wie gesagt auf Windows Mobile 6.5.3 von Microsoft, hat ebenfalls einen 3,5 Zoll großen Touchscreen und die gleichen Kommunikationsfeatures eingebaut wie das A50, dem ersten Anschein nach hat die eingebaute Digitalkamera aber 5 Megapixel.

Obwohl unterschiedliche Navigationsprogramme eingebaut sind, sollten beide doch das gleiche können: Ein Fahrspurassistent mit Kreuzungsansicht sowie Fußgängernavigation sind selbstverständlich eingebaut, beide Geräte sollen auch über die Fähigkeiten von Garmin nüLink verfügen: Google-Suche, Navteq-Traffic-Verkehrsinformationen, Wetterinfos, Fluginformationen und last but not least die Telefonbuchsuche, damit Sie einfach nach „Brian Kohn, München“ suchen können.

Zum Verkaufspreis oder zum genauen Startdatum wollte sich Garmin noch nicht äußern, beide Geräte sollen aber noch im ersten Halbjahr 2010 in die Läden kommen. Infos werden – sobald sie bekannt gegeben werden dürfen – von Garmin und Asus auf http://www.garminasus.com/de_DE/. Momentan ist diese Internetadresse aber noch ein wenig verweist, die jüngsten Infos dort stammen vom Mobile World Congress 2009.

[Update vom 15.2.2020: Auf dem Mobile World Congress 2010 wird bekannt gegeben, dass das nüviphone A50 in Deutschland exklusiv über O2 vertrieben wird.]

Das nüvifone A50 basiert auf Googles Android-Betriebssystem. Man erkennt an der linken Seite drei Kontakte für die Ladehalterung, scheinbar liegt das Gerät beim Navigieren im Auto auf der linken Seite.


Das silberfarbene nüvifone M10 arbeitet mit Microsofts Pocket-PC-Betriebssystem Windows Mobile 6.5.3.



[Update vom 17.2.2010: O2 hat noch zwei Bilder freigegeben vom nüviphone A50:]

Das nüvifone A50 im dunklen Nachtmodus. Wie weit man mit dem Gerät die nüLink-Services des nüvi 1690 nutzen kann, ist noch völlig offen.


Wie oben bereits angedeutet, kann man das A50 auf die Seite legen, damit das ganze mehr aussieht wie ein Navigationsgerät. Eigentlich ist das aber unsinnig, weil das, was den Fahrer primär interessieren dürfte, vorne, also oben liegt. Wenn man das Gerät hochkant betreiben kann, sollte man das auch tun.