Funktionserweiterung für TomTom Work

Geschrieben am 2 März 2010  von Gerhard Bauer

TomTom Work präsentiert auf der CeBIT 2010 zwei Funktionserweiterungen für seine Flottennavigation.

TomTom Remote Link Working Time dient zum erfassen der tatsächlichen Arbeitszeit und damit der Überstunden eines Außendienstmitarbeiters. Er drückt bei Arbeitsbeginn die Starttaste, während einer Pause die Pausentaste und zum Feierabend den Stop-Button. Diese Infos werden per Bluetooth zu zum Hauptgerät, dem TomTom Link gesendet. Dieses wiederum überträgt alle Infos inklusive des Fahrzeug-Standorts an die Webfleet-Zentrale. Die hier gesammelten Daten kann man dann vollautomatisch in die Gehaltsabrechnung einfließen lassen. In der Praxis spart der Beschäftigte damit Zeit, weil keine Zeitnachweise mehr ausgefüllt werden müssen, und die Abrechnung wird für alle Seiten ehrlicher. Durch die Kontrolle der Überstunden können die Mitarbeiter besser verteilt und somit „Überbeschäftigte“ entlastet werden.
Die „Fernbedienung“ kostet 79 Euro, das Datenmanagement ist bereits in allen Work-Verträgen enthalten. Ein Paket aus zehn ID-Schlüsseln zur richtigen Identifikation mehrerer Mitarbeiter kostet 39 Euro.

TomTom Remote Link Logbook dient Unternehmen zur Unterscheidung von beruflich und privat gefahrenen Kilometern in einem Firmenwagen. Auch hier muss man einfach vor Fahrtantritt eine Taste drücken für geschäftlich, privat oder Arbeitsweg. Diese Info wird per Bluetooth an das im Fahrzeug verbaute Link-Gerät gesendet, die Fernbedienung braucht also keinen Sichtkontakt zum Gerät. Die Statusinformation wird vom Link dann zusammen mit dem aktuellen Standort an die Webfleet-Zentrale geschickt. Das Unternehmen kann auf diese Weise dem Kunden in Rechnung zu stellende Anfahrts-Kilometer genau und hochaktuell bestimmen und die Gehaltsabrechnung schneller durchführen. Der Arbeitnehmer spart sich das lästige Führen von Fahrtenbüchern.
Auch bei Logbook sind die Übertragungs- und Handlingskosten in der monatlichen Pauschale enthalten, die Fernbedienung kostet 79 Euro.

Die Fernbedienung für Working Time zeigt mit den Leuchtdioden in den Schaltfeldern den zuletzt gedrückten Status: Arbeitsbeginn, Arbeitsende oder Pause. Rechts sieht man einen ID-Schlüssel, der via RFID von der Fernbedienung ausgelesen wird.


Am PC kann man gut nachverfolgen, wann der Außendienstler was gemacht hat. Das vermeidet auch kritische Überstunden wie die fiktive 17-Stunden-Schicht.


Logbook dient zum Protokollieren der privaten und geschäftsbezogenen Fahrtdaten. Der Button mit dem Doppelpfeil steht für die Fahrten in die Firma.


Wichtig: Bei privaten Fahrten werden die Positionsdaten nicht mitgespeichert. Den Chef geht es nichts an, wo sich sein Mitarbeiter in der Freizeit aufhält.