Neu: TomTom XL² IQ Routes Edition Traffic

Geschrieben am 3 April 2010  von Gerhard Bauer

Nach dem neuen TomTom Start² modernisiert der niederländische Hersteller TomTom auch die XL-Baureihe. Die XL²-Modelle sind sehr gut ausgestattete Navis mit 4,3 Zoll oder 11 Zentimeter großem Bildschirm, verzichten aber auf Gimmicks wie Multimediaplayer oder Bluetooth-Freisprechanlage.

Beim XL² ist die Hardware praktisch identisch zum Vorgängermodell, das wir beispielsweise hier oder hier getestet haben. Auf den ersten Blick lässt eigentlich nur die farbliche Gestaltung erkennen, dass man es mit einem neuen Modell zu tun hat. Die silberne Bildschirmumrandung musste einer schwarzen weichen, so dass der XL² fast genauso aussieht wie das seit letztem Herbst erhältliche Sondermodell „Black Edition“.

Neue, vereinfachte Menüführung

Beide Geräte enthalten die mit dem neuen TomTom Start² eingeführte einfachere Menüführung, die nur noch zwei große Icons für „Zieleingabe“ und „Karte rollen“ (mit der Bedeutung „Karte ansehen“, dient praktisch perfekt zur Information über etwaige Staus in der Nähe) sowie fünf kleine Tastenfelder am unteren Bildrand bietet.

Jedes XL² bietet einen Fahrspurassistenten mit fast realer Ansicht von Autobahnkreuzen und Sprachausgabe mit vorgelesenen Straßennamen.

Vom TomTom XL² gibt es wieder zwei Versionen, die sich nur durch die ab Werk installierte Landkarte unterscheiden: Die preisgünstigere Variante „XL² Central Europe Traffic“ für 139 Euro enthält Kartenmaterial von Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz sowie aller direkt angrenzenden Länder: Dänemark, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Italien und natürlich die jeweils eingebetteten Zwergstaaten Monaco, San Marino und den Vatikan. Zusätzlich enthält das Kartenmaterial auch Malta und die umliegenden kleineren Inseln. Das mit 159 Euro nur etwas teurere Modell „XL² Europe Traffic“ enthält Kartenmaterial von praktisch ganz Europa.

Beide Modelle sind mit Kartenmaterial von Tele Atlas ausgestattet. Was dem Start² recht ist, ist dem XL² nur billig: Natürlich verfügen die Karten über IQ-Routes. Diese Technik verwendet tatsächlich gemessene Durchschnittsgeschwindigkeiten, um abhängig vom Wochentag und der Uhrzeit die tatsächlich schnellste Route zu berechnen. Wie bei TomTom üblich darf man 30 Tage nach dem Kauf beziehungsweise der ersten Fahrt die zu diesem Zeitpunkt aktuellste Landkarte herunterladen und auf das Navi übertragen. Generell sind Erweiterungen des Kartenmaterials bei TomTom nicht immer leicht möglich, so dass man im Zweifelsfall lieber zum Gerät mit der kompletten Europa-Karte greifen sollte.

Grundsätzlich werden beide Geräte mit dem bekannten TMC-Empfänger mit USB-Anschluss geliefert. Geladen und mit dem PC verbunden wird das Gerät über eine Mini-USB-Buchse an der Unterseite. Beide Modelle werden wohl Ende April offiziell erhältlich sein.

Das neue TomTom XL² unterscheidet sich vom noch aktuellen Modell äußerlich nur durch die fehlende metallfarbene Leiste rund um das Display.


Hinten hat sich gar nichts getan: An den XL² passen alle Halterungen, die auch an einen One, XL oder XXL passen.


Klein, stark, schwarz: Kein Espresso, sondern das neue TomTom XL². Je nach den individuellen Anforderungen erhält man es mit Karten von Mittel- oder ganz Europa.

Hier kann man die neuen TomTom-XL²-Modelle und sinnvolles Zubehör gleich bestellen: