Garmin: Geräterückruf wg. Brandgefahr!

Geschrieben am 25 August 2010  von Gerhard Bauer

Garmin ruft wegen einer möglichen Überhitzungsgefahr durch fest eingebaute Akkus weltweit 1,25 Millionen Navis zurück. Davon wurden laut Garmin auch 454.000 Geräte in Europa und Asien verkauft, wobei die Zahl der nach Deutschland verkauften Geräte aber nicht eindeutig feststellbar ist. Betroffen sind Geräte der folgenden Baureihen:

  • nüvi 200W
  • nüvi 250W
  • nüvi 260W
  • nüvi 7xx (xx kann für jede beliebige Zahlenkombi stehen)
  • nüvi 7xxT (xx kann für jede beliebige Zahlenkombi stehen)

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Verantwortlich für die Überhitzung sind die Akkus eines externen Zulieferers. Aufgrund des Produktionszeitraums der genannten Geräte können diese durch ihre Seriennummer genau identifiziert werden.

Besitzer eines entsprechenden Garmin-Navigationsgeräts sollten als erstes auf der Internetseite www.garmin.de/batterie (momentan noch englischsprachig, aber problemlos verständlich) die Seriennummer ihres Geräts eingeben und damit prüfen, ob ihr nüvi von dem Fehler betroffen ist.

Sollte der Akku in Ihrem nüvi ausgetauscht werden müssen, wird Garmin das Gerät kostenlos abholen, den Akku tauschen und das nüvi wieder an Sie zurücksenden. Auf der Internetseite finden Sie ausführliche Infos, wie Sie dazu weiter vorgehen.

Garmin zum Problem selbst: Garmin hat mehrere potenzielle Überhitzungsprobleme erkannt, wenn die Batterien des Zulieferers, die aus der konkreten Charge stammen, in bestimmten Garmin-Geräten mit einem speziellen Leiterplattendesign eingesetzt wurden. In seltenen Fällen kann es dazu führen, dass die Wahrscheinlichkeit des Überhitzens ansteigt und unter Umständen Brandgefahr besteht. Dieses Problem wurde bei bestimmten nüvi-Modellen in insgesamt weniger als zehn Fällen festgestellt. Keines der gemeldeten Vorkommnisse hatte dabei nennenswerten Sachschaden oder Verletzungen verursacht.