Windows 7 mit GPS-Support

Geschrieben am 16 September 2009  von Gerhard Bauer

Das neue Windows 7, das ab 22. Oktober im Handel verfügbar sein soll, besitzt unter anderem eine „Sensor and Location“-Schnittstelle, mit der das Betriebssystem und damit der Computer feststellen kann, wie und wo er benutzt wird. Das können unter anderem folgende Sensoren sein:

  • GPS-Empfänger, die verarbeiten, wo mit dem Computer gearbeitet wird. Damit wäre beispielsweise ein Schutz gegen unbefugte Benutzung möglich: Außerhalb eines vorher definierten Gebiets würde sich dieser Rechner nicht einschalten lassen. Eine andere Möglichkeit wäre natürlich Location based Advertising. Google zeigt Ihnen dann beim Surfen extrem ortsbezogene Werbung an: „Gehen Sie jetzt rüber ins 100 Meter entfernte McDonalds, dort erhalten Sie die nächsten 5 Minuten drei BigMacs zum Preis von zwei.“ (Weil gerade zuviel gemacht wurden, und die sonst sowieso nur weggeworfen werden müssten.)
  • Helligkeitssensoren, die die Displaybeleuchtung an die Umgebung anpassen. Das gibt’s bereits – technisch anders realisiert – in vielen Notebook-Computern. Jetzt wäre es aber möglich, das Notebookdisplay in dunkler Umgebung dunkel zu schalten, aber bei Präsentationen wieder heller.
  • Videosensoren: Könnten nach einem Abgleich mit einem Bild des rechtmäßigen Anwenders sowohl als Schutz gegen unbefugte Benutzung benutzt werden, aber auch als Steuerelement. Dann wedeln Sie mit der Hand und der Computer weiß, was Sie von ihm wollen.