Neu: Blaupunkt Travelpilot

Geschrieben am 6 August 2014  von Gerhard Bauer

Blaupunkt hat sieben neue Travelpilot-Navigationsgeräte vorgestellt. Die Geräte gibt es mit den Bildschirmdiagonalen 4,3 Zoll oder 5,0 Zoll, die größten Modelle haben eine Diagonale von 7,0 Zoll bzw. 17,5 Zentimetern!
Die Modelle im einzelnen:

  • Blaupunkt Travelpilot 41 CE
  • Blaupunkt Travelpilot 41 EU
  • Blaupunkt Travelpilot 51 CE
  • Blaupunkt Travelpilot 51 EU
  • Blaupunkt Travelpilot 52 CE LMU
  • Blaupunkt Travelpilot 52 EU LMU
  • Blaupunkt Travelpilot 72 EU LMU

Grundsätzlich ist das Namensschema überschaubar: Die erste Stelle der Modellbezeichnung steht natürlich für die Displaygröße. Die ersten beiden haben einen 4,3 Zoll (10,8 cm) großen Bildschirm. Alle 5x-Modelle einen mit 5,0 Zoll (12,7 cm) und das letzte schließlich einen mit 7,0 Zoll (17,5 cm).

Das CE steht für Zentraleuropa. Diese Karte umfasst Deutschland, ÖSterreich, Schweiz, Liechtenstein, Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich mit Monaco und Andorra, Italien mit San Marino und der Vatikanstadt, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Serbien, Montenegro und Malta. Die EU-Karte umfasst ganz Europa, wir vermissen in der Aufstellung aber Weißrussland und Moldawien. Diese Information wird nachgeliefert, sobald wir vom Hersteller unterrichtet werden. Die Karten werden übrigens geliefert von TomTom Maps sprich TeleAtlas. Die Geräte mit „LMU“ in der Typenbezeichnung können lebenslang quartalsweise upgedatet werden. Bei den vier günstigeren Modellen darf man die Karte nur einmal in einem Zeitraum von 30 Tagen nach der Erstinbetriebnahme auf den aktuellsten Stand bringen.

Das Blaupunkt Travelpilot 52 EU LMU kommt mit Kartenmaterial von Tele Atlas bzw. "TomTom Maps".

Das Blaupunkt Travelpilot 52 EU LMU kommt mit Kartenmaterial von Tele Atlas bzw. „TomTom Maps“.



Die Geräte mit einer „2“ in der Modellbezeichnung sind darüber hinaus mit einer eingebauten Freisprecheinrichtung für ein kompatibles Bluetooth-Telefon versehen.

Alle Geräte sind mit 4 GByte Flash-Speicher für die digitalen Landkarten sowie einem 128 MByte großen Arbeitsspeicher zum berechnen der Routen ausgerüstet. Sollte der Flash-Speicher eines Tages nicht mehr reichen, kann man eine SD-Karte bis 16 GByte einstecken. „Old-fashioned“ scheint auch die weitere Hardware: Die Navis sind mit einem Sirf Atlas V mit eingebautem Dual-Core-ARM ausgerüstet. Das scheint zwar nicht mehr ganz aktuell, ist aber trotzdem Hightech. Der TMC-Empfänger steckt im Ladekabel und stammt vom deutschen Hersteller Avanteq, er verarbeitet nur die öffentlich-rechtlichen TMC-Stau- und Warnhinweise.

Eine Besonderheit ist die „BluePoints-Öko-Anzeige“ am unteren Bildrand. Diese Ampel aus vier Elementen zeigt, wie umweltschonend Sie fahren. Dazu berechnet es aus den Beschleunigungs- und Bremsvorgängen sowie der Höchstgeschwindigkeit einen Index, der je nach Umweltverträglichkeit im besten Fall mit einem blauen Kreis und schlimmstenfalls mit einem roten Kreis symbolisiert wird.

Die empfohlenen Verkaufspreise liegen zwischen 99 und 229 Euro, die Straßenpreise bewegen sich wie gewohnt etwas darunter.

Hier können Sie die wichtigsten Blaupunkt-Navis kaufen: