Bundespolizei warnt vor Geocaching

Geschrieben am 1 Oktober 2009  von Gerhard Bauer

In einer Pressemeldung vom 28. September 2009 warnt die Bundespolizei vor Geocaching an öffentlichen Plätzen: Am S-Bahnhof Hannover-Langenhagen wurde ein Unbekannter beobachtet, wie er „in konspirativer Weise“ eine Plastikbox an einem Stahlmast anbrachte. Dabei wurde er beobachtet von einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn, der seinerseits sofort die für die Bahn örtlich zuständige Bundespolizeidirektion Hannover alarmierte.

Die Bundespolizisten bemerkten schnell, dass es sich nur um einen Geocache-Container handelte, der ungefährlich ist. Dies war aber für andere nicht zu erkennen, und auch wegen des auffälligen Verhaltens des Unbekannten musste von konkreter Gefahr ausgegangen werden.
Bereits am 23.9.09 löste ein „Mikrofon-ähnlicher Gegenstand“ am Karlsruher Hauptbahnhof einen Bombenalarm aus – wieder wurde ein Unbekannter beobachtet beim Verstecken des Schatzes.

Momentan werden in beiden Fällen die Urheber bzw. letzten Benutzer des Geocaching-Schatzes ermittelt. Sollten diese ausfindig gemacht werden, müssen Sie ggf. die Kosten für den Polizeieinsatz, das Sperren der Verkehrsanlagen und die dadurch entstehenden Verzögerungen zur Rechenschaft gezogen werden.

Zitat aus der Pressemeldung der Bundespolizei: „Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor der sorglosen Auswahl der Verstecke. Vor dem Hintergrund der zur Zeit erhöhten Gefährdungslage sollten sicherheitsrelevante Örtlichkeiten und konspirative Verhaltensweisen unbedingt vermieden werden. Auch empfiehlt sich eine auffällige Kennzeichnung der Container, um diese entsprechend identifizieren zu können.“

So ists gut: Geocache beschriften und irgendwo im Wald verstecken

So ists gut: Geocache beschriften und irgendwo im Wald verstecken