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	<title>Navi-Magazin ONLINE &#187; Allgemein</title>
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	<description>Das professionelle Online-Magazin für GPS und alle nachrüstbaren Navigationssysteme</description>
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		<title>Finanzdebakel bei Galileo</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
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		<description><![CDATA[10 Milliarden Euro wird die Fertigstellung des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo und der Betrieb bis 2020 die Steuerzahler kosten, gab gestern EU-Kommissar Antonio Tajani in Brüssel bekannt &#8211; einschließlich der bisher ausgegebenen 3 Milliarden summiert sich das europäische Spaß-System damit auf 13 Milliarden Euro. Damit gibt die Europäische Kommission endlich zu, was wir bereits vor zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10 Milliarden Euro wird die Fertigstellung des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo und der Betrieb bis 2020 die Steuerzahler kosten, gab gestern EU-Kommissar Antonio Tajani in Brüssel bekannt &#8211; einschließlich der bisher ausgegebenen 3 Milliarden summiert sich das europäische Spaß-System damit auf 13 Milliarden Euro. Damit gibt die Europäische Kommission endlich zu, was wir bereits vor zwei Jahren offen aussprachen: Dass die eingeplanten Gelder niemals reichen. Punkt.</p>
<p>Revidiert wurde auch der Zeitplan: Erst 2014 werden genug Galileo-Satelliten um die Erde kreisen, damit man sie für die Navigation nutzen kann. Und bestenfalls 2018 wird es so viele Galileo-Satelliten auf Umlaufbahnen geben, dass man die versprochene höhere Genauigkeit nutzen kann. Diese höhere Genauigkeit bleibt aber in jedem Fall kostenpflichtigen Diensten vorbehalten, die dann pro Jahr etwa 80 Millionen Euro einbringen werden. Theoretisch müsste Galileo also nur 125 Jahre laufen, damit sich die Kosten amortisieren. Der Betrieb ist dabei nicht eingerechnet, was auch gut so ist, denn alleine für die laufenden Betriebskosten sieht die Europäische Kommission jährlich 800 Millionen Euro vor. </p>
<p>Wie berichtet werden die ersten 14 Satelliten bei der OHB in Bremen gebaut. Angebote für das zweite Los mit gesamt acht Satelliten können bis zum heutigen Donnerstag abgegeben werden. Eine Entscheidung fällt aber frühenstens im Februar 2012. Theoretisch müsste die Bremer OHB auch bei dieser Ausschreibung erfolgreich sein. Der einzige Mitbewerber Astrium (eine EADS-Tochter) hat schon eingestanden, den OHB-Preis nicht halten zu können, argumentiert aber mit der Aussage, dass man die Technik nicht einem einzigen Hersteller überlassen dürfte. Experten halten es aber für illusorisch, die Satelliten, wenn sie überhaupt so schnell produziert werden können, auch so schnell in den Orbit gebracht werden können. Pro Quartal soll eine Rakete mit zwei Galileo-Satelliten starten. In seiner Presseerklärung gibt der EU-Kommissar auch an, die Verwendung einer modifizierten Ariane-V-Rakete für den Transport von vier Galileo-Satelliten in Erwägung zu ziehen. Leider gibt es eine solche noch nicht, bestenfalls befindet sich diese im Planungsstadium.</p>
<p>Ebenfalls offiziell ausgeräumt wurde die Behauptung, dass Galileo keinesfalls militärisch genutzt werden solle: So eine Einschränkung würde auch gar nicht funktionieren. Einem GPS-kontrollierten Raketen-Leitsystem der Bundeswehr beispielsweise kann man gar nicht beibringen, dass es das amerikanische GPS nutzen darf, aber nicht das auf den gleichen Kanälen und nach dem gleichen System arbeitende europäische Galileo. Ebenso ausgeräumt wurde die alte Lobbyisten-Aussage, dass in Krisenzeiten das Galileo-System keinesfalls beeinträchtigt oder gar abgeschaltet wird: Insider wissen, dass diese Einschränkung schon 2001 in den technischen Anforderungen von Galileo verankert wurde.</p>
<p>Glücklicherweise sind auch ehemals euphorische Medien von der Realität eingeholt worden: Die Süddeutsche Zeitung beispielsweise schrieb am 21. Oktober 2011 &#8220;&#8230;von dem milliardenschweren Projekt profitieren allein die Firmen, die millionenschwere Aufträge erhalten haben. &#8230; Das Vorzeigeprojekt, das frühestens 2014 in einem rudimentärem Zustand in Betrieb gehen wird, kommt Jahre zu spät, ist zu teuer und &#8211; verglichen mit den Konkurrenzsystemen &#8211; nicht gut genug. Die Profiteure von Galileo, das werden nicht Europas Autofahrer sein, &#8230; sondern die Firmen, die millionenschwere Aufträge erhalten haben und werden. &#8230; Das Geschäftsmodell ist grundlegend fehlerhaft. &#8230; weil Politiker von der Technik zu wenig verstehen.&#8221;</p>
<p>Die FAZ schrieb am gleichen Tag &#8220;Das ändert aber nichts an der ernüchternden Feststellung, dass sich die Eruopäer mit Galileo auf ein Himmelfahrtskommando eingelassen haben. &#8230; Es mag stimmen, dass Galileo nicht teurer ist als der Bau einer 320 Kilometer langen Autobahnverbindung. Aber teuer genug und überflüssig ist das System allemal.&#8221;</p>
<p>Wir stehen mit unserer Meinung zu Galileo also glücklicherweise nicht mehr alleine.</p>
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		<title>Navi-Markt in Deutschland: -15,9 %</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 12:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[TomTom]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den rasanten Zuwächsen in den vergangenen Jahren sinkt der Navi-Markt für den deutschen Elektronikhandel wieder in die Bedeutungslosigkeit. Die Elektronikmärkte verbannen die einstigen Umsatzbringer in die hintersten Ecken oder räumen ihnen nur noch einen laufenden Meter am Ende der Handy-Strecke ein. Wundern darf das aber nicht, wenn man sich die deutschen Umsatzzahlen der letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den rasanten Zuwächsen in den vergangenen Jahren sinkt der Navi-Markt für den deutschen Elektronikhandel wieder in die Bedeutungslosigkeit. Die Elektronikmärkte verbannen die einstigen Umsatzbringer in die hintersten Ecken oder räumen ihnen nur noch einen laufenden Meter am Ende der Handy-Strecke ein. Wundern darf das aber nicht, wenn man sich die deutschen Umsatzzahlen der letzten Jahre ansieht:</p>
<p>2005: 386 Millionen Euro (keine Vergleichsmöglichkeit zum Vorjahr)<br/><br />
2006: 823 Millionen Euro (+ 113 %)<br/><br />
2007: 1026 Millionen Euro (+ 29 %)<br/><br />
2008: 883 Millionen Euro (- 17 %)<br/><br />
2009: 731 Millionen Euro (- 17 %)<br/><br />
2010: 574 Millionen Euro (- 21 %)<br/><br />
2011: prognostiziert 480 Millionen Euro (- 15,9 %)</p>
<p>Es gibt sicher noch einige Marktbereiche, die schlechter laufen, wie beispielsweise analoge Satellitenempfangstechnik oder auch Videorekorder. Als sicher gilt auch, dass die Verkäufe bei iOS-, Android- und Windows-Phone-Anwendungen nicht mal annähernd die Verluste aus dem Hardwaregeschäft kompensieren können. Sogar TomToms Strategie des Service-Selling (der direkte Verkauf von Zusatzfunktionen wie HD-Traffic und den weiteren Live-Diensten) geht nicht auf: Einerseits berichtet der niederländische Hersteller von einer nicht mal 30-prozentigen Erneuerungsrate, andererseits muss TomTom in seinem weltweit wichtigsten Markt, dem deutschen, seine Geräte mit inkludierten Live-Service für zwei Jahre an die Kundschaft bringen.</p>
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		<title>Marktzahlen Q2 2011: Navi-Desaster</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 11:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Unterhaltungselektronik-Verkaufszahlen des zweiten Quartals 2011 weisen abermals einen Rückgang aus: Nach 845.000 Geräten im zweiten Quartal 2010 konnten jetzt nur noch 771.000 Navis verkauft werden. Relativ konstant waren die mittleren Preise, sie sanken minimal von 166 Euro auf 160 Euro Endkundenpreis. Man muss hier allerdings beachten, dass dieser Durchschnitt auch die Festeinbau-Navis berücksichtigt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unterhaltungselektronik-Verkaufszahlen des zweiten Quartals 2011 weisen abermals einen Rückgang aus: Nach 845.000 Geräten im zweiten Quartal 2010 konnten jetzt nur noch 771.000 Navis verkauft werden. Relativ konstant waren die mittleren Preise, sie sanken minimal von 166 Euro auf 160 Euro Endkundenpreis. Man muss hier allerdings beachten, dass dieser Durchschnitt auch die Festeinbau-Navis berücksichtigt, die in letzter Zeit wieder populärer werden: Das durchschnittliche portable Navi kostet deswegen nach wie vor um die 130 Euro.</p>
<p>Die gesamte Navi-Branche konnte aufgrund der schlechteren Verkaufszahlen und der niedrigeren Verkaufspreise nur ein deutliches Minus einfahren: Der Quartalsumsatz aller Navihersteller zusammen betrug in Deutschland deswegen 123 Millionen Euro nach 141 Millionen Euro im gleichen Vorjahresquartal.</p>
<p>Kompensieren könnten die Hersteller diese Rückgänge mit direkten Geschäften: Der Verkauf von aktualisierten Landkarten, Funktionsupgrades oder auch Onlineservices hinkt allerdings bei allen Fabrikaten deutlich hinter den Erwartungen her. Etwas erfolgreicher sind Navigationsprogramme für die gängigen Smartphones. Entscheidend für das Überleben der diversen Navihersteller wird sein, wie gut sie ihre Anwender auf die diversen Handy-Plattformen ziehen können.</p>
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		<title>Übersicht: Kostenlose Kartenupdates</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 15:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becker]]></category>
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		<description><![CDATA[Das beste Navigationsgerät hilft nichts, wenn es mit veraltetem Kartenmaterial ausgerüstet ist. Im folgenden zeigen wir, für welche Navis Sie kostenlose Kartenupdates erhalten. TomTom Ausgerechnet der größte Anbieter hinkt dem Markt und den Erwartungen der Käufer hinterher: Man darf zwar kostenlos innerhalb von 30 bis 90 Tagen (je nach Modellreihe) nach dem Kauf das dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das beste Navigationsgerät hilft nichts, wenn es mit veraltetem Kartenmaterial ausgerüstet ist. Im folgenden zeigen wir, für welche Navis Sie kostenlose Kartenupdates erhalten.</p>
<p><b>TomTom</p>
<p></b></p>
<p>Ausgerechnet der größte Anbieter hinkt dem Markt und den Erwartungen der Käufer hinterher: Man darf zwar kostenlos innerhalb von 30 bis 90 Tagen (je nach Modellreihe) nach dem Kauf das dann aktuellste Kartenmaterial herunterladen und auf das Navi übertragen, weiter gehende Kartenupdates gibt&#8217;s aber nicht mal bei den teuersten Modellen gratis.<br />
Nur bei neu gekauften Geräten kann man die preislich ermäßigten Prepaid-Karten kaufen: Dann zahlt man 79,95 Euro (laut Liste bzw. bei TomTom direkt, normalerweise im Handel etwas weniger) und darf 2 Jahre lang jedes Quartal eine neue, aktuelle digitale Landkarte herunterladen. Diese Option funktioniert aber nur innerhalb der ersten 90 Tage nach dem Kauf. Entschließt man sich später zu einem Update, muss man unter Umständen wesentlich mehr dafür bezahlen.<br />
Wir rechnen eigentlich jeden Tag mit einer Pressemeldung, nach der TomTom diese nicht sehr kundenfreundliche Updatepolitik ändert. In den USA wurde man durch den noch härteren Wettbewerb bereits gezwungen, Modelle mit lebenslangen kostenlosen Updates anzubieten. </p>
<p><b>
<p>Garmin</p>
<p></b></p>
<p>Garmin bietet einige höherwertige Modelle bereits mit lebenslangen kostenlosen Kartenupdates an. Unter &#8220;lebenslang&#8221; verstehen die Amerikaner &#8220;so lange das Gerät hält oder längstens 30 Jahre&#8221; &#8211; das sollte reichen.<br />
Aktuell erhält man die Modelle nüvi 1390Tpro, nüvi 1490 Tpro, 2460 LMT und 3790 LMT mit dieser kostenlosen lebenslangen Updatemöglichkeit. Wir haben im Handel von jedem dieser vier Modelle sowohl Varianten mit der &#8220;Lifetime Map&#8221;-Garantie als auch ohne gefunden, so dass man vorher genau hinschauen sollte, was man erhält. Für spezielle Handelskanäle hat es immer wieder auch Varianten anderer Modelle mit lebenslangen kostenlosen Kartenupdates gegeben. Seien Sie also nicht überrascht, wenn Ihnen auch andere Garmins mit dieser Ausstattungsoption begegnen. Grundsätzlich sollten Sie auch die Angebote vergleichen: Die Preisunterschiede im Handel bei Modellen ohne und mit Lifetime-Maps bewegen sich zwischen 20 und 40 Euro.<br />
Grundsätzlich gilt für alle Garmin-Navigationsgeräte, dass Sie neuerdings innerhalb von 90 Tagen nach dem Kauf das zu diesem Zeitpunkt aktuellste Kartenmaterial kostenlos herunterladen und auf das Gerät installieren dürfen.<br />
Hat man sich beim Kauf für ein Modell entschieden, das serienmäßig ohne die Lifetime-Map-Option geliefert wird, kann man diese jederzeit nachkaufen. Der Listenpreis für die &#8220;nüMaps Lifetime Europe Kartenupdates&#8221; beträgt 89 Euro, das zahlt man auch bei Garmin direkt. Den Berechtigungscode für diese lebenslangen Kartenupdates gibt es aber auch in Form einer Codekarte im Handel. Im Internet erhalten Sie diese mit dem absolut gleichen Funktionsumfang bereits ab 65 Euro, was einem Sparpotential von 27 Prozent entspricht.</p>
<p><b>
<p>Navigon</p>
<p></b></p>
<p>Navigon wurde erst vor kurzem vom Mitbewerber Garmin übernommen, und bisher ist nicht bekannt, wie sich dies auf die Produkte von Navigon auswirken wird. Grundsätzlich schenken wir aber sowohl Navigon als auch Garmin uneingeschränktes Vertrauen, dass der Support für die Geräte voll weitergeführt wird.<br />
Bei Navigon gibt es grundsätzlich immer nur zweijährige Kartenabonnements, die wie bei TomTom dann insgesamt acht Updates enthalten. Jedes Quartal darf man die aktuellsten Karten downloaden und auf das Navigationsgerät übertragen. Diese Abos sind sehr teuer: Laut Liste muss man bei Navigon 99 Euro für die Version mit 44 Ländern Europas bezahlen und recht ambitionierte 84,95 Euro für die Zentraleuropa-Landkarte mit 20 Ländern.<br />
Serienmäßig sind nur die Navigon-Spitzenmodelle mit dieser &#8220;FreshMaps&#8221; genannten Funktion ausgestattet, nämlich das 8410 und das 8450 Live. Für alle anderen aktuellen Modelle kann man innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf FreshMaps direkt vom Hersteller mit 80 Prozent Rabatt kaufen. Man zahlt für die zwei Jahre dann also weniger als 20 Euro. Hat man diese 30-Tage-Frist versäumt oder entscheidet man sich erst deutlich später für das Update, kann man beim Kauf im Handel noch etwas sparen: Anstatt 99 Euro zahlt man dann noch um die 70 Euro.</p>
<p><b>Falk</b></p>
<p>
Falk bietet bei den Modellen R300, R350, S400, S450, V600, Vision 700 sowie bei den F12 3rd Edition ein kostenloses zweijähriges Kartenabo. Es enthält zwar nur zwei Kartenversionen pro Jahr, die meisten Anwender können mit dieser Einschränkung aber sicherlich gut leben. Um das kostenlose Abo nutzen zu dürfen, muss man sich nur innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf eines der genannten Modelle bei Falk via Internet registrieren. Versäumt man diese Frist oder entschließt man sich erst später für ein solches Abo, kostet es 99 Euro. Kaufen kann man diese Abos nur direkt bei Falk, so dass es keine weiteren Sparmöglichkeiten gibt.<br />
Beim Vision 500 und bei allen anderen F-Modellen der 3rd Edition kostet ein solches Abo innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf 29,95 Euro, beim M8 3rd Edition bezahlt man 49,95 Euro.</p>
<p><b>Becker</b></p>
<p>Obwohl Becker mittlerweile mit Falk in dem Unternehmen United Navigations vereinigt wurde, unterscheiden sich die Produktreihen nach wie vor sehr stark. Das gleiche gilt für die Download-Portale und die Verbindungssoftware zum heimischen PC.<br />
Während die Updates bei Falk mustergültig und wirklich zuverlässig erfolgen, hat Becker seit jeher eine eher legere Einstellung zu Funktions- und Landkartenupdates. Verantwortlich dafür sind weder Becker noch United Navigations, sondern der Kartenhersteller Navteq selbst. Leider bearbeitet der Kartenhersteller die Becker-Landkarten nicht sehr schnell, denn aktuell verfügbar sind Karten vom 3. Quartal 2010. Uns gegenüber argumentierte United Navigation schon einmal, dass diese Karten genauso aktuell wären wie die der Mitbewerber, dass bei den Becker-Karten aber der Redaktionsschluss &#8220;ehrlich&#8221; und ohne Vorlauf angegeben wäre. Der Inhalt der Karten wären also genauso aktuell wie bei den Mitbewerbern, lediglich die Kartenbezeichnung wäre es nicht. Dem müssen wir aber widersprechen: Mitbewerber-Geräte mit topaktuellen Navteq-Landkarten kennen mehr Straßen als Becker-Navis mit ihren aktuellsten Navteq-Landkarten.<br />
Grundsätzlich sind die Becker-Geräte aber klasse, so dass wir keinesfalls grundsätzlich von ihnen abraten wollen. Entscheidet man sich innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf für ein Europa-Abonnement, bezahlt man 29,95 Euro für zwei Jahre. Nach dieser Zeitspanne muss man 99,95 Euro bezahlen.</p>
<p><br/></p>
<p><i>Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise:</p>
<ul>
<li>Die fünf Hersteller gelten als ausreichend &#8220;langzeitstabil&#8221;. Das heißt, Sie müssen keine Angst haben, dass einer überraschend seine Dienste einstellt. Auch nicht bei Firmenübernahmen wie kürzlich, als Garmin bekannt gab, den Hamburger Hersteller Navigon kaufen zu wollen.</li>
<li>Anwender, die sich darüber beschweren, dass &#8220;ihre&#8221; Straße in einem Neubaugebiet im Ort xy nicht in den Navis vorhanden ist, wird oft vorgehalten, dass sie selbst ihre Adresse ja wohl finden sollten. Dieses Argument ist aber unsinnig, den es geht ja darum, dass Andere die Adresse finden müssen. Das kann ein Handwerker genauso wie der Rettungsdienst sein &#8211; jeder Mensch sollte ein geraumes Interesse daran haben, dass &#8220;seine&#8221; Adresse im digitalen Kartenmaterial vorhanden ist.</li>
<li>Ohne einen schnellen Internetzugang geht gar nichts. Sie brauchen mindestens eine DSL-Leitung, denn die Kartendaten messen 1,7 bis knapp 3 GByte.</li>
<li>Die meisten Navis brauchen für die Kartenupdates eine zusätzliche Speicherkarte mit 4 GByte oder mehr. Angeschmiert sind Kunden von TomTom, weil dieser Hersteller in den letzten Jahren bei den meisten Geräten die entsprechenden Steckplätze weggelassen hat. Diese Kunden können sich die aktuellen Europakarten nur in Teilen herunterladen, aufgrund der begrenzten Speichergröße passt immer nur ein solcher Teil auf das Navi.</li>
<li>Grundsätzlich muss man kein Navi updaten. Wenn Sie keine Lust haben, verzichten Sie ruhigen Gewissens darauf. Die Navi- und die Kartenhersteller werben zwar regelmäßig mit Sprüchen wie &#8220;jedes Jahr ändern sich 15 Prozent des gesamten Straßennetzes&#8221;, aber das würde ja bedeuten, dass alle sechseinhalb Jahre das deutsche Straßennetz einmal asphaltiert und dann wieder abgerissen wird. Was sich am meisten ändert sind Tempolimits und je nach Finanzlage des Straßenbetreibers werden Kreisverkehre statt normaler Kreuzungen eingebaut. Unbedingt updaten muss man also nicht. </li>
<li>Upzudaten, nur weil bestimmte Straßen fehlen, und man diese unbedingt im Navi haben möchte, ist ebenfalls eine schlechte Empfehlung. Es ist schon sehr oft passiert, dass fehlende Straßen auch im aktuellsten Kartenmaterial nicht enthalten waren. Wir empfehlen daher, vorher auf jeden Fall bei den Kartenherstellern zu prüfen, ob diese überhaupt schon die fehlenden Straßen erfasst haben. Nur dann hat man eine Chance, diese auch aufs Navi zu bekommen.</li>
<li>Die Originaldaten der Landkartenhersteller finden Sie hier:<br />
routes.tomtom.com (ehemals Tele Atlas)<br />
www.navteq.com (Lieferant für Navigon, Garmin, Falk und Becker)</li>
</ul>
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		<title>Navis: Miserable Verkaufszahlen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 07:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Navi-Umsätze in Deutschland sind im ersten Quartal 2011 erneut drastisch zurückgegangen. Nur noch 103 Millionen Euro Umsatz konnten realisiert werden, was einen Rückgang von 16,3 Prozent bedeutet. Im ersten Quartal 2010 waren es noch 123 Millionen Euro und ein Jahr zuvor konnten 166 Millionen Euro umgesetzt werden. Glücklicherweise konnten die Netto-Durchschnittspreise fast stabil gehalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Navi-Umsätze in Deutschland sind im ersten Quartal 2011 erneut drastisch zurückgegangen. Nur noch 103 Millionen Euro Umsatz konnten realisiert werden, was einen Rückgang von 16,3 Prozent bedeutet. Im ersten Quartal 2010 waren es noch 123 Millionen Euro und ein Jahr zuvor konnten 166 Millionen Euro umgesetzt werden. </p>
<p>Glücklicherweise konnten die Netto-Durchschnittspreise fast stabil gehalten werden: Der mittlere Verkaufspreis betrug netto 162 Euro, was einem Endkundenpreis von 193 Euro entspricht. 2010 betrug der Endkundenpreis noch 197 Euro und im Jahr zuvor waren es 216 Euro pro Gerät. Schlimmer ist der Rückgang der Verkaufszahlen: Der Markt sank von 740.000 auf 636.000 Stück, 2009 waren es sogar noch 913.000 Geräte.</p>
<p>Ist der Markt für Navis wirklich &#8220;voll&#8221;? Oder sind die Smartphones mit manchmal sogar komplett kostenlosen Navi-Anwendungen eine übermächtige Konkurrenz? Grundsätzlich müssen die Navi-Hersteller, wenn sie auch nur mittelfristig überleben wollen, sich sofort wesentlich stärker den Apps &#038; Co. zuwenden. Eine App für großzügig kalkulierte 50 Euro erzeugt zwar wesentlich weniger Umsatz als ein Navi-Gerät für 200 Euro, was den Shareholdern der beiden Aktiengesellschaften Garmin und TomTom nicht gefallen wird.</p>
<p>TomTom wird aber in den sauren Apfel beißen müssen, wenn man nicht Ende dieses Jahres um die nackte Existenz kämpfen will. Das völlige Versagen von TomTom bei der Implementierung grundlegender Funktionen in die Dockingsoftware MeinTomTom und von Oberklasse-Funktionen in die Spitzenklasse-Navis der Go-Live-Serie ließ die Fachwelt vermuten, dass sich der niederländische Hersteller voll und ganz auf Smartphone-Software konzentriert. Nach über einem Jahr fehlen aber immer noch Resultate: Für Android gibt&#8217;s gar nichts, und auch die Nachfrage rund um das wiedererstarkende Windows Mobile wird von TomTom völlig ignoriert.</p>
<p>Der amerikanische Hersteller Garmin ist wesentlich breiter aufgestellt und man gibt dort gerne zu, dass die Autonavis nicht mehr die Haupteinnahmequelle darstellen: Die Sportlergeräte für Biker und Jogger, Bergsteiger und Wanderer verkaufen sich zwar in weit niedrigeren Stückzahlen, dafür macht Garmin mit ihnen aber weit mehr Gewinn. Die Navigationsgeräte für Boote und Flugzeuge stabilisieren den US-Hersteller zusätzlich. TomTom wird zwar &#8220;bald&#8221; das erste Sportler-GPS-Gerät in Deutschland auf den Markt bringen, von nennenswerten Umsätzen und Gewinnen ist man damit aber noch weit entfernt.</p>
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