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	<title>Navi-Magazin ONLINE &#187; GPS-Technik</title>
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	<description>Das professionelle Online-Magazin für GPS und alle nachrüstbaren Navigationssysteme</description>
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		<title>Unfallnotruf via Copilot</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 10:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrzeugortung]]></category>
		<category><![CDATA[Festeinbauten]]></category>
		<category><![CDATA[GPS-Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Schlagzeilen wie &#8220;Verunfallter Fahrer erst nach Stunden entdeckt&#8221; oder &#8220;Fahrzeugwrack nur zufällig gefunden&#8221; liest man regelmäßig in der Zeitung. Auch ungenaue Ortsangaben bedingen manchmal erhebliche Zeitverzögerungen bei der Rettung. Die Versicherungskammer Bayern führt nun zusammen mit ihren Tochterunternehmen den Copilot ein: Eine kleine Elektronikbox wird irgendwo im Auto eingebaut und mit Antennen für GPRS und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlagzeilen wie &#8220;Verunfallter Fahrer erst nach Stunden entdeckt&#8221; oder &#8220;Fahrzeugwrack nur zufällig gefunden&#8221; liest man regelmäßig in der Zeitung. Auch ungenaue Ortsangaben bedingen manchmal erhebliche Zeitverzögerungen bei der Rettung. Die Versicherungskammer Bayern führt nun zusammen mit ihren Tochterunternehmen den Copilot ein: Eine kleine Elektronikbox wird irgendwo im Auto eingebaut und mit Antennen für GPRS und GPS verbunden. Registrieren die in die Box eingebauten Sensoren einen Unfall, wird automatisch ein elektronischer Notruf an eine eigene Leitstelle gesendet. Diese alarmiert dann ihrerseits die jeweils zuständige Rettungsleitstelle. Weil die Geräte registriert sind, erfährt die Leitstelle auch Infos zum Fahrzeugtyp etc., um den Rettungskräften die Suche einfacher zu machen. Laut einer Pressemeldung des Anbieters kann das Gerät sogar die vorherige Fahrtrichtung des Unfallfahrzeugs melden, was insbesondere für Ereignisse auf Autobahnen extrem wichtig ist. Bei einem Unfall ohne aktuelle GPS-Verbindung, beispielsweise in einem Tunnel, übermittelt das Gerät die letzte bekannte Position.<br />
Bei einem kleinen Unfall wird vor dem Verständigen der Rettungsleitstellen versucht, den Fahrer per Handy zu erreichen.</p>
<p>Kunden der Versicherungskammer Bayern erhalten den Copilot beim Abschluss einer neuen zu einer bereits bestehenden Kfz-Versicherung für 9,90 Euro pro Monat bei einem dreijährigen Vertrag.</p>
<p><b>Zusatzwert: Fahrzeugortung</b></p>
<p>Auch wenn das Fahrzeug gestohlen wird, hilft der Copilot weiter. Nach der Anzeige des Diebstahls bei der Polizei kann die Copilot-Leitstelle das Fahrzeug orten. Zur exakten Abdeckung macht der Anbieter keine exakten Infos, schreibt aber &#8220;natürlich kommt der Notruf aber auch bei einem Unfall in anderen EU-Ländern bei der Notfallzentrale an&#8221;. </p>
<p>Für den Einbau stehen etwa 300 Fachwerkstätten in ganz Deutschland (u.a. alle Bosch-Dienste) oder ein mobiler Einbaupartner zur Verfügung. Erhältlich ist der Copilot bei allen bayerischen Sparkassen sowie bei Agenturen oder Geschäftsstellen der Versicherungskammer Bayern und bei einigen Genossenschaftsbanken. Alternativ nutzt man die Internetadresse <a href="http://www.vkb.de/meincopilot">www.vkb.de/meincopilot</a>.</p>
<p>Unter der Bezeichnung &#8220;Copilot&#8221; vertreibt der amerikanische Anbieter ALK Technologies auch ein Navigationssystem und -software. Die Produkte haben mit dem Copilot-System nichts zu tun. Vielleicht fürchtet die Versicherungskammer Bayern Copyright-Probleme, denn an einigen Stellen wird das Copilot-Gerät auch &#8220;MeinCopilot&#8221; genannt.</p>
<p><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/spacer600.png" /><br />
<div id="attachment_5110" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2011/04/Bild.jpg" rel="lightbox[5109]"><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2011/04/Bild.jpg" alt="" title="Bild" width="500" height="333" class="size-full wp-image-5110" /></a><p class="wp-caption-text">Der Copilot ist nur etwas größer als eine Zigarettenschachtel. Er wird irgendwo im Fahrzeug versteckt eingebaut.</p></div><br />
<div id="attachment_5111" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2011/04/Funktion-Copilot.gif" rel="lightbox[5109]"><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2011/04/Funktion-Copilot.gif" alt="" title="Funktion Copilot" width="500" height="332" class="size-full wp-image-5111" /></a><p class="wp-caption-text">Die Funktionsweise ist ganz einfach: Das Gerät bemerkt mit eingebauten Sensoren und schickt die GPS- bzw. Standort-Informationen der letzten 60 Sekunden an eine eigene Notrufzentrale. Diese verständigt dann die jeweils zuständige Rettungsleitstelle und die wiederum den Rettungsdienst. Übertragen lassen sich sogar Daten zur Schwere und Art des Unfalls.</p></div></p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/4208bddb24ce47d1a21111cd59779113" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Galileo-Testumgebung eröffnet</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 13:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[GPS-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat Bundesverkehrsminister Ramsauer im Rahmen eines für die lokalen Tageszeitungen veranstalteten Events die Galileo-Testumgebung in Berchtesgaden (südöstliche Ecke von Bayern) &#8220;freigegeben&#8221;. Das ist relativ bemerkenswert, weil die Galileo-Testumgebung mit dem prägnanten Namen &#8220;Gate&#8221; bereits zum August 2008 ihren regulären Betrieb aufgenommen hat. Im Oktober 2008 beauftragte die Deutsche Agentur für Luft- und Raumfahrt dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat Bundesverkehrsminister Ramsauer im Rahmen eines für die lokalen Tageszeitungen veranstalteten Events die Galileo-Testumgebung in Berchtesgaden (südöstliche Ecke von Bayern) &#8220;freigegeben&#8221;. Das ist relativ bemerkenswert, weil die Galileo-Testumgebung mit dem prägnanten Namen &#8220;Gate&#8221; bereits zum August 2008 ihren regulären Betrieb aufgenommen hat. Im Oktober 2008 beauftragte die Deutsche Agentur für Luft- und Raumfahrt dann den Betreiber, das Gate zu modernisieren. Nach einer über einjährigen Umrüstphase wurde die Testumgebung bereits am 1. November 2009 wieder in Betrieb genommen. Damit in Berchtesgaden der (theoretisch unbegründete) Groll auf die Sendestationen nicht noch mehr wächst, durfte heute Herr Dr. Ramsauer die Testumgebung offiziell in Betrieb nehmen.</p>
<p>Das Gate ist ein Talkessel, in dessen Mitte der Ort Berchtesgaden liegt. Dieser Talkessel ist fast komplett umgeben von Bergen, auf denen mittlerweile acht Sendecontainer installiert wurden. Diese Sendevorrichtungen imitieren die späteren Galileo-Satelliten: Sie senden mehr oder weniger originalgetreue Galileo-Signale aus, mit deren Hilfe Chipsatz-Hersteller ihre Prototypen von Galileo-Empfängern innerhalb eines 25 Quadratkilometer großen Kerngebiets ausprobieren können.</p>
<p>Die Tests sind allerdings nicht so einfach, wie man sich das vorstellt: Es kann immer nur ein einziger Galileo-Empfänger im Gate unterwegs sein, wenn er wirklich realistische &#8220;Satelliten-Signale&#8221; empfangen will: Im sogenannten Virtual Satellite Mode &#8220;empfängt der Nutzer ein Signal, das sich nciht von einem echten Satellitensignal des Galileo Open Service unterscheidet. Die erzeugten Signale werden auf die aktuelle Empfängerposition abgestimmt. [In diesem Modus] kann zu einem bestimmten Zeitpunkt jeweils nur ein einziger Nutzer einen Versuch durchführen.&#8221;</p>
<p>Das sind keine Unzulänglichkeiten des Berchtesgadener Gates, sondern aller deutschen Entwicklungsumgebungen. &#8220;Gates&#8221; gibt es mittlerweile mehrere in Deutschland, Berchtesgaden ist also nicht so exklusiv wie die zahlreichen Pressemeldungen rund um die feierliche Eröffnung glauben machen möchten: Das SeaGate in Rostock dient zur Evaluierung von Anwendungen für die Schifffahrt, das AvigationGate am Forschungsflughafen Braunschweig soll beim Testen von Flugzeuganwendungen helfen und bei Aachen liegen das RailGate für den Schienenverkehr und das AutomotiveGate für den Autoverkehr.</p>
<p><a href="http://www.navi-magazin.de/4929/sat-hersteller-chef-galileo-ist-unsinn/">Auch die Fachwelt zweifelt mittlerweile am Sinn eines EU-eigenen Galileo-Projekts.</a> In informierten Kreisen munkelt man bereits, dass die Europäische Kommission bereits einen Weg sucht, das Megaprojekt ohne Gesichtsverlust einzustellen.</p>
<p><br/><br />
<div id="attachment_4971" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2011/02/Drunt-im-Tal.jpg" rel="lightbox[4970]"><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2011/02/Drunt-im-Tal.jpg" alt="" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" width="400" height="300" class="size-full wp-image-4971" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gate-Testsender sind entweder solche einsam stehenden Container, oder sie werden an bzw. in bestehende Gebäude gebaut.</p></div></p>
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		<title>Audi nutzt Verkehrsinfos von Inrix</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 19:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festeinbauten]]></category>
		<category><![CDATA[GPS-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Audi hat bei der heutigen Präsentation des neuen A6 seine Audi-Connect-Strategie vorgestellt: Überraschenderweise setzt der deutsche Premiumhersteller auf Inrix XD Traffic als Datenzulieferer für sein neues Connected Navigationssystem. Alle Verkehrsinformationen werden vom eingebauten Navi via &#8220;TPEG over IP&#8221; über eine drahtlose Internetverbindung von Inrix XD Traffic abgerufen. Aus diesen &#8220;Echtzeitverkehrsinformationen&#8221; und Warnungen vor Unfällen berechnet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Audi hat bei der heutigen Präsentation des neuen A6 seine Audi-Connect-Strategie vorgestellt: Überraschenderweise setzt der deutsche Premiumhersteller auf Inrix XD Traffic als Datenzulieferer für sein neues Connected Navigationssystem.</p>
<p>Alle Verkehrsinformationen werden vom eingebauten Navi via &#8220;TPEG over IP&#8221; über eine drahtlose Internetverbindung von Inrix XD Traffic abgerufen. Aus diesen &#8220;Echtzeitverkehrsinformationen&#8221; und Warnungen vor Unfällen berechnet das System die optimale Reiseroute. </p>
<p>&#8220;Audi arbeitet kontinuierlich daran, mit den neuesten Technologien das Fahrerlebnis unserer Kunden noch weiter zu verbessern&#8221;, sagt Ulrich Beeskow, Leiter Entwicklung Connected Navigation bei Audi. &#8220;Dazu gehört, verlässliche Verkehrsinformationen aus erster Hand zu erhalten. Durch die Kombination von Inrix XD Traffic und der Connected Service Plattform kann Audi als erster Automobilhersteller weltweit ein hochqualitatives und verlässliches Connected Navigationssystem präsentieren, bei dem unsere Kunden sich darauf verlassen können, stets die beste Route zu finden und unvorhergesehene Verzögerungen auf dem Weg zu vermeiden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Sowohl Audi als auch INRIX sind für innovative Technologien bekannt. Es lag also nahe, dass wir bei der Entwicklung und Auslieferung einer sehr fortschrittlichen, verkehrsbasierten Navigationslösung für Audi Kunden zusammenarbeiten&#8221;, erklärt Bryan Mistele, President und CEO von INRIX. &#8220;XD Traffic wurde in kürzester Zeit für das Audi MMI Navigationssystem entwickelt und vollständig integriert. Mit einem Navigationssystem, das mittels XD Traffic mit den besten pan-europäischen Verkehrsinformationen in Echtzeit gespeist wird, baut Audi seinen Vorsprung durch Technik weiter aus.&#8221;</p>
<p>Inrix XD Traffic wird erstmals im neuen A6 von Audi verwendet. Das Connected-Paket wird vermarketet als &#8220;Audi Verkehrsinformation Online&#8221;. Ein Preis für die Ausstattungsvariante wurde noch nicht bekannt gegeben. Er erfordert aber den Zukauf des Bluetooth Autotelefons.</p>
<p>Inrix ist erstmals in Erscheinung getreten als Datenlieferant für die Connected Navigationsgeräte des deutschen Herstellers Navigon. In unseren Tests Anfang letzten Jahres konnten wir die überragenden Qualitäten der Navi-Lösung so noch nicht nachvollziehen. Insbesondere durch den Schneefall bedingte Unfälle und Staus wurden auf den Navigon-Live-Geräten nur mit erheblichen Verzögerungen gegenüber den Mitbewerbern angezeigt. Weil uns bis heute kein direkter Zugang zum Inrix-Datenfeed gewährt wurde, können wir nach wie vor nicht beurteilen, ob dieser Mangel auf das Konto von Navigon oder Inrix geht.</p>
<div id="attachment_4947" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2011/01/INRIXpoweredAudiNav.png" rel="lightbox[4945]"><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2011/01/INRIXpoweredAudiNav-300x180.png" alt="" title="INRIXpoweredAudiNav" width="300" height="180" class="size-medium wp-image-4947" /></a><p class="wp-caption-text">Audi verarbeitet im MMI genannten Informations- und Navigationssystem des neuen A6 Verkehrsinformationen von Inrix. (Klicken zum Vergrößern)</p></div>
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		<title>ublox entwickelt GPS-Diebstahlschutz</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 19:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[GPS-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Schweizer GPS-Spezialisten ublox kommt ein Referenzdesign für die Ortung von gestohlenen Kraftfahrzeugen für den brasilianischen Markt. Das Design mit der kryptischen Bezeichnung C16-G26Q erfülle alle wichtigen Anforderungen Verkehrsbehörde Denatran, schreibt ublox in einer Pressemeldung. In dem südamerikanischen Land ist die Ausrüstung aller Fahrzeuge mit Ortungsgeräten vorgeschrieben, um Diebstähle zu erschweren oder zumindest das Auffinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Schweizer GPS-Spezialisten ublox kommt ein Referenzdesign für die Ortung von gestohlenen Kraftfahrzeugen für den brasilianischen Markt. Das Design mit der kryptischen Bezeichnung C16-G26Q erfülle alle wichtigen Anforderungen Verkehrsbehörde Denatran, schreibt ublox in einer Pressemeldung. In dem südamerikanischen Land ist die Ausrüstung aller Fahrzeuge mit Ortungsgeräten vorgeschrieben, um Diebstähle zu erschweren oder zumindest das Auffinden gestohlener Fahrzeuge zu erleichtern.</p>
<p>Die Schweizer kombinieren das GPS-Modul NEO mit dem GSM-Modul LEON und Antennen in SMD-Bauweise, so dass das C16-G26Q extrem klein ist, damit man es verdeckt in Fahrzeugen verbauen kann. Eine spezielle SIM-Karte von Giesecke &#038; Devirent erlaubt dem Fahrzeughalter die freie Wahl des Netzanbieters, was eine weitere Forderung der Denatran erfüllt.</p>
<p>Das GPS-GSM-Modul verfügt außerdem über eine Assisted-GPS-Funktion, die eine schnellere Positionsbestimmung bei schwachen Signalen ermöglicht. Sogar an Orten ohne GPS-Empfang wie in Tiefgaragen und Tunnels soll die Positionsbestimmung möglich sein.</p>
<p>&#8220;Dank unserer fundierten Kenntnisse in der GPS- und GSM-Technologie ist u-blox einzigartig aufgestellt, um den Kunden in Brasilien diese Komplettlösung für die Ortung von gestohlenen Fahrzeugen anzubieten. Da wir 2010 unsere eigene Produktionslinie für GSM-Module in Brasilien aufgenommen haben, können Kunden diese Lösung in kürzester Zeit auf den Markt bringen&#8221;, sagt Nikolaos Papadopoulos, President von u-blox America.</p>
<p><br/><br />
<div id="attachment_4954" class="wp-caption alignleft" style="width: 172px"><a href="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2011/01/ublox.png" rel="lightbox[4942]"><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2011/01/ublox.png" alt="" title="ublox" width="162" height="183" class="size-full wp-image-4954" /></a><p class="wp-caption-text">Das C16-G26Q von ublox integriert GPS-Empfänger, ein GSM-GPRS-Datenfunkmodul und die nötigen Antennen in einem winzigen Modul.</p></div></p>
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		<title>Sat-Hersteller-Chef: Galileo ist Unsinn</title>
		<link>http://www.navi-magazin.de/4929/sat-hersteller-chef-galileo-ist-unsinn/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 19:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[GPS-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Berry Smutny war bis 17. Januar 2011 CEO des deutschen Satellitenherstellers OHB in Bremen. Heute wurde er vom Aufsichtsrat gefeuert, weil er in der US-Botschaft in Berlin seine offene und unverblümte Meinung über das europäische Satellitennavigationssystem Galileo gesagt hat: Das Zitat &#8220;Galileo ist eine von französischen Interessen getriebene Verschwendung von EU-Steuergeldern&#8221; fasst die Meinung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berry Smutny war bis 17. Januar 2011 CEO des deutschen Satellitenherstellers OHB in Bremen. Heute wurde er vom Aufsichtsrat gefeuert, weil er in der US-Botschaft in Berlin seine offene und unverblümte Meinung über das europäische Satellitennavigationssystem Galileo gesagt hat:</p>
<p>Das Zitat <b>&#8220;Galileo ist eine von französischen Interessen getriebene Verschwendung von EU-Steuergeldern&#8221;</b> fasst die Meinung des bisherigen Chefs von OHB wohl am besten zusammen. Er sollte sich mit der Materie auskennen, denn OHB ist nicht irgendeine Klitsche, sondern ein deutscher Satellitenbauer mit einem hervorragenden Ruf auf der ganzen Welt beziehungsweise in der ganzen Fachwelt. <a href="http://www.navi-magazin.de/1788/auftrag-fur-14-galileo-satelliten-vergeben/">OHB hat u.a. von der Europäischen Kommission den Auftrag bekommen, die ersten 14 Galileosatelliten herzustellen.</a></p>
<p>Die Aussage von Berry Smutny stammt von einem geheimen Gespräch mit Mitarbeitern der US-Botschaft in Berlin. Ein entsprechender Bericht wurde von der Botschaft an das Auswärtige Amt in Washington geschickt, aber mit den Wikileaks-Veröffentlichungen der vergangenen Monate der Öffentlichkeit zugänglich.</p>
<p>Auch wenn Berry Smutny überraschend offen ist, so ist er kein Dummkopf: Gegenüber den Interviewern von der US-Botschaft meinte er, dass er beziehungsweise das von ihm geleitete Unternehmen OHB natürlich gerne Galileo-Aufträge ausführen würde.</p>
<p>Der extreme Wunsch der Franzosen nach einer Alternative zum US-amerikanischen GPS beruht auf einem Zwischenfall aus dem Kosovo-Krieg, als das US-Militär die Genauigkeit von GPS lokal manipulierte, was zur Fehlfunktion von französischem Kriegsgerät führte. Seitdem drängt Frankreich die restliche EU zu einem GPS-Standard, der frei ist von US-Technik. Die bittere Ironie hinter der Beteiligung deutscher Steuerzahler: Einige der französischen Raketen mit Kernwaffen sind nach wie vor auf Berlin ausgerichtet.</p>
<p>Weil das für Galileo eingeplante Geld sowieso nicht reicht <a href="http://www.navi-magazin.de/2553/galileo-geld-reicht-nicht-fur-endausbau/">(wir berichteten),</a> wird die Zahl der Galileo-Satelliten von 28 bis 30 auf 22 Satelliten reduziert. Erst in der nächsten Haushaltsperiode wird man neues Geld einstellen, um Galileo vollenden zu können. Laut Smutny hat die Europäische Kommission die Kosten grob unterschätzt. Ursprünglich eingestellt waren 3,4 Milliarden Euro, die jetzt eben nur für einen Teil des Gesamtsystems reichen. Er meint ebenfalls, dass Branchenexperten die endgültigen Kosten auf 6,5 Milliarden Euro schätzen, nach seiner Meinung müsste man aber eher mit 10 Milliarden Euro rechnen.</p>
<p>Galileo geht noch weiter an den Wünschen der EU vorbei: Die ITAR (International Traffic in Arms) ist eine US-amerikanische Liste für die Produktion und den Handel mit Rüstungselementen. Frankreich wünscht, dass das Galileo-System mit Komponenten produziert wird, die nicht von den USA kontrolliert werden. Das ist aber gar nicht möglich, weil es auf dem freien Markt keine Bauelemente gibt, die ausreichend beständig gegen die kosmische Strahlung sind. Smutny muss außerdem angegeben haben, dass Galileo sowieso keinesfalls &#8220;100% EU&#8221; sein kann, weil schon die Atomuhren, das Herz des ganzen Systems, aus der Schweiz kämen. Sein Vorschlag, wesentlich besser erprobte Uhren aus den USA zu nehmen, wurde sofort von der Europäischen Kommission zurückgewiesen.</p>
<p>Smutny ist außerdem der Ansicht, dass das Galileo-Programm in seiner heutigen Form entweder absolut sicher scheitern wird oder sich einer völligen Konzeptänderung unterziehen muss. In dem Gespräch Ende letzten Jahres betonte Smutny, dass OHB alle Lieferverträge ordnungsgemäß, zu den vereinbarten Kosten und innerhalb aller Finanzrahmen erfüllen werde. OHB würde sich aber bereits jetzt darauf vorbereiten, dass die EU alle Gelileo-Verträge kündigt, wenn sie die explodierenden Kosten nicht länger verheimlichen kann.</p>
<p><br/></p>
<p>Solche extrem brisanten Aussagen darf man machen, denn sie sind ja richtig. Es darf aber nicht passieren, dass Dokumente mit diesem Inhalt publik werden. Dann passiert nämlich das:<br />
<i>(Originalzitate der Pressemeldungen von OHB)</i></p>
<p>14. Januar 2010: &#8220;Prof. Manfred Fuchs, Vorsitzender des Aufsichrates der OHB-System AG, gab heute folgende Erklärung zu diesen Veröffentlichungen ab: &#8216;Herrn Smutny werden unter verschiedenen Aspekten Äußerungen unterstellt, die mit der Philosophie und den Überzeugungen unserer Gruppe unvereinbar sind. &#8230; Ebenso liegt mir daran die Haltung der OHB-Gruppe und der Familie Fuchs als überzeugte, vorbehaltlose Anhänger des von der EU initiierten „Galileo“-Projekts ausdrücklich zu betonen. Vor diesem Hintergrund habe ich Herrn Smutny unmittelbar nach Bekanntwerden der WikiIeaks-Dokumente auf Dienstpflicht nach deren Wahrheitsgehalt befragt. Herr Smutny erklärt an Eides statt die ihm unterstellten Äußerungen nicht gemacht zu haben. Ich habe keine Erkenntnisse diese Erklärung in Frage zu stellen. Die OHB-Gruppe distanziert sich nachhaltig von allen Herrn Smutny zugeordneten Aussagen in den WikiLeaks-Papieren und bekennt sich nachhaltig zu &#8220;Galileo&#8221;, als dem ersten großen Raumfahrt-Infrastrukturprojekt der Europäischen Union. Die OHB-Gruppe wird ihre ganze Kraft und ihr ganzes Können für den Erfolg dieses Vorhabens einsetzen. Der im Januar 2010 an die OHB-System AG vergebene Auftrag zum Bau von 14 Galileo-FOC-Satelliten ist auf Kurs und wird im Zeit- und Kostenrahmen realisiert.&#8217;&#8221;</p>
<p>17. Januar 2011: &#8220;Der Vorstandsvorsitzende der OHB-System AG, Berry Smutny, ist mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt worden. Nachdem die Hauptversammlung der Gesellschaft Herrn Smutny das Vertrauen entzogen hatte, beschloss der Aufsichtsrat einstimmig, seine Bestellung zum Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft zu widerrufen. Dies erfolgte nachdem in den vergangenen Wochen wiederholt Protokolle eines Gespräches zwischen Herrn Smutny und Diplomaten der US-Botschaft in Berlin durch die norwegische Tageszeitung „Aftenposten“ veröffentlicht und kommentiert wurden. Der Aufsichtsrat missbilligt die Gespräche und die Herrn Smutny zugeschriebenen Zitate. Hauptversammlung und Aufsichtsrat sahen keine Alternative zu diesen Schritten, um weiteren Schaden am Unternehmen, bei Kunden, der Politik und der allgemeinen Öffentlichkeit wirksam abwenden zu können.&#8221;</p>
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