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	<title>Navi-Magazin ONLINE</title>
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	<description>Das professionelle Online-Magazin für GPS und alle nachrüstbaren Navigationssysteme</description>
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		<title>Jahresabschluss 2011 bei TomTom und Garmin</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TomTom]]></category>
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		<description><![CDATA[Die beiden Navihersteller TomTom und Garmin haben das Geschäftsjahr 2011 mit sehr unterschiedlichen Resultaten abgeschlossen: Während TomTom einen Umsatzrückgang von 1521 Millionen auf 1273 Millionen Euro verbuchen musste, konnte Garmin einen &#8211; wenn auch bescheidenen &#8211; Zuwachs von 3 Prozent auf 2144 Millionen Euro verzeichnen. Die Garmin-Zahlen für 2011 sind durchaus eindrucksvoll: Der gefürchtete Umsatzrückgang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Navihersteller TomTom und Garmin haben das Geschäftsjahr 2011 mit sehr unterschiedlichen Resultaten abgeschlossen: Während TomTom einen Umsatzrückgang von 1521 Millionen auf 1273 Millionen Euro verbuchen musste, konnte Garmin einen &#8211; wenn auch bescheidenen &#8211; Zuwachs von 3 Prozent auf 2144 Millionen Euro verzeichnen. </p>
<p>Die Garmin-Zahlen für 2011 sind durchaus eindrucksvoll: Der gefürchtete Umsatzrückgang im Navi-Bereich konnte die Amerikaner nicht wirklich schrecken, lediglich ein Rückgang von 5 Prozent auf 1235 Millionen Euro fiel an. Dafür hat Garmin weitere Geschäftsbereiche, die den Niederländern von TomTom praktisch völlig fehlen oder wo nur homöopathische Umsätze generiert werden. Im Outdoor-Segment setzte Garmin 282 Millionen Euro um und im Fitnessbereich 231 Millionen Euro. Mit Flugzeugausstattungen setzte Garmin 221 Millionen Euro um und mit Schiffsequipment immerhin noch 172 Millionen Euro.</p>
<p>Sehr interessant sind außerdem die Umsätze nach Ländern: In Nord- und Südamerika verlor Garmin einen Umsatz von 7 Prozent (1199 Mio. Euro), in EMEA (Europe, Mittlerer Osten und Africa) stieg der Umsatz um 19 Prozent auf 764 Millionen Euro und im asiatisch-pazifischen Raum stiegen die Verkäufe um 13 Prozent auf 193 Millionen Euro.</p>
<p>Garmin wird aufgrund der guten Geschäfte eine Dividende von 45 US-Cent pro Aktie pro Quartal ausschütten zzgl. einer Einmalzahlung von 40 US-Cent pro Aktie im März 2012. Bei TomTom gibt&#8217;s keine Dividende, weil mittlerweile alle Überschüsse (so welche da sind) in die Rückzahlung von Darlehen investiert werden müssen.</p>
<p>Auch TomTom hat interessante Angaben in seinen Rechenschaftsbericht &#8220;versteckt&#8221;. Die Zahl der Live- und HD-Traffic-Anwender hat sich von 2010 auf 2011 mehr als verdoppelt, bewegt sich allerdings trotzdem auf niedrigem Niveau, wenn man die weltweiten Umsätze betrachtet: Nur 1,5 Millionen Anwender nutzen HD-Traffic, was sich die Chefs von TomTom sicher ganz anders vorgestellt haben. Das liegt auch an den nach wie vor extrem unbefriedigenden kostenpflichtigen Abo-Erneuerungen: Nur 25 Prozent verlängern die Live-Dienste, nachdem die initiale kostenfreie Periode abgelaufen ist.</p>
<p>Ein Lichtblick, wenn auch ein noch sehr kleiner, ist der Zuwachs bei den Festeinbauten für diverse Automobilhersteller: 800.000 Systeme konnten an Renault und Co. verkauft werden. Im Schnitt bringt jeder Festeinbau damit 293 Euro Umsatz, wofür man vor kurzem bei den etablierten Festeinbau-Herstellern nicht mal die Europakarte erhielt.</p>
<p>TomTom ist natürlich in Europa besonders stark: 74 Prozent des gesamten Umsatzes wurde hier gemacht, in Nordamerika 20 Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum nur 6 Prozent. Für das Jahr 2012 hat TomTom einen Umsatz von 1100 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Der Umsatzrückgang hält also an.</p>
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		<title>Navi-Markt 2011: Minus 15,2 Prozent</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 16:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[TomTom]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast eine Punktlandung war unsere Prognose der Navi-Umsätze des letzten Jahres: Anstelle des berechneten Rückgangs um 15,9 Prozent reduzierten sich die Umsätze aller Navi-Hersteller zusammen in Deutschland &#8220;nur&#8221; um 15,2 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr sanken die Verkäufe um 11,5 Prozent, während die durchschnittlichen Marktpreise um 4,2 Prozent sanken. Das ergibt einen gesamten Rückgang von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast eine Punktlandung war unsere Prognose der Navi-Umsätze des letzten Jahres: Anstelle des berechneten Rückgangs um 15,9 Prozent reduzierten sich die Umsätze aller Navi-Hersteller zusammen in Deutschland &#8220;nur&#8221; um 15,2 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr sanken die Verkäufe um 11,5 Prozent, während die durchschnittlichen Marktpreise um 4,2 Prozent sanken. Das ergibt einen gesamten Rückgang von 15,2 Prozent.</p>
<p>Gesamt wurden nur noch 3.075.000 Navis verkauft, im Vorjahr waren es noch exakt 3.473.000. Der durchschnittliche Verkaufspreis jedes Navis inklusive Mehrwertsteuer sank von 165 Euro auf 158 Euro. Das &#8220;durchschnittliche&#8221; Navi ist also beispielsweise ein 5-Zoll-Navi mit eingebautem TMC und Karten von ganz Europa. Insgesamt wurde mit Navigationsgeräten im vergangenen Jahr ein gesamter Umsatz von 487 Millionen Euro (einschließlich Mehrwertsteuer) generiert.</p>
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		<title>Garmin nüvi 2585TV mit Fernsehempfang</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 11:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Garmin]]></category>
		<category><![CDATA[Topaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur CeBIT 2012 hat der amerikanische Navi-Hersteller Garmin das &#8220;nüvi 2585 TV&#8221; vorgestellt, das neben den üblichen kompletten Navi-Funktionen auch einen DVB-T-Empfänger besitzt. Im Gegensatz zum weniger erfolgreichen &#8220;nüvi 1490TV&#8221; wird dieses Gerät nun erstmals als &#8220;Alternative zum Zweitfernseher&#8221; angepriesen, unter anderem zum aktiven vermeiden von Streitigkeiten während der in diesem Jahr anstehenden Sportevents. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur CeBIT 2012 hat der amerikanische Navi-Hersteller Garmin das &#8220;nüvi 2585 TV&#8221; vorgestellt, das neben den üblichen kompletten Navi-Funktionen auch einen DVB-T-Empfänger besitzt. Im Gegensatz zum weniger erfolgreichen &#8220;nüvi 1490TV&#8221; wird dieses Gerät nun erstmals als &#8220;Alternative zum Zweitfernseher&#8221; angepriesen, unter anderem zum aktiven vermeiden von Streitigkeiten während der in diesem Jahr anstehenden Sportevents. Das Gerät soll aber mehr sein als ein Minifernseher: Es kann laut Hersteller TV und Radio aufnehmen und wiedergeben. Bei Bedarf kann man das 2585TV auch an einen normalen Fernseher anschließen und somit als Videoabspieler benutzen. Für optimalen Empfang besitzt das Gerät eine Teleskopantenne sowie eine via Kabel anschließbare Doppelantenne für Diversity-Empfang.</p>
<p>Das mit einem 5 Zoll großen matten Bildschirm ausgerüstete Gerät navigiert kommt mit dem aktuellsten Kartenmaterial von ganz Europa. Bei Garmin umfasst das europäische Kartenmaterial Deutschland, Österreich, die Schweiz, Liechtenstein, Italien mit San Marino und dem Vatikan, Frankreich mit Monaco, Spanien mit Andorra, Portugal, Island, Irland, Großbritannien, Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Herzegowina, Montenegro, Serbien, Kosovo, Mazedonien, Albanien, Griechenland, die Türkei, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, die Ukraine, Moldawien, Rumänien und Bulgarien. Die &#8220;nüMaps-Garantie&#8221; sorgt dafür, dass Sie nach dem Kauf kostenlos die aktuellste verfügbare digitale Landkarte via Internet downloaden und auf das Gerät übertragen können.</p>
<p>Die Navigation erfolgt natürlich mit den aktuellsten Garmin-typischen Features: PhotoReal-3D-Kreuzungsansicht, Fahrspurassistent und Tempolimit-Anzeige. Verkehrsinformationen erhält das nüvi 2585TV über den TMC-Empfänger. Enthalten ist die &#8220;lebenslange&#8221; Nutzung von Premium-TMC-Staumeldungen von Navteq Traffic (ehemals TMC Pro) in ganz Europa. Das Kartenmaterial verfügt natürlich auch über historische Verkehrsdaten, weiß also, wann man wie schnell von A nach B kommt, und kann damit Routen in Abhängigkeit vom Wochentag und der Uhrzeit berechnen.</p>
<p>Eingebaut ist auch eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung für ein entsprechend ausgestattetes Handy.</p>
<p>Der Listenpreis beträgt 299 Euro, verfügbar ist das nüvi 2585TV ab 16. März 2012.</p>
<p><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/spacer600.png" /><br />
<div id="attachment_5366" class="wp-caption alignleft" style="width: 490px"><a href="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2012/03/Garmin01.jpg" rel="lightbox[5361]"><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2012/03/Garmin01.jpg" alt="" title="Garmin01" width="480" height="609" class="size-full wp-image-5366" /></a><p class="wp-caption-text">Das Garmin nüvi 2585TV verfügt über eine eingebaute Teleskopantenne und eine anschließbare Doppel-Diversity-Antenne zum Anbringen im Auto.</p></div><br />
<div id="attachment_5368" class="wp-caption alignleft" style="width: 490px"><a href="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2012/03/Garmin02.jpg" rel="lightbox[5361]"><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2012/03/Garmin02.jpg" alt="" title="Garmin02" width="480" height="333" class="size-full wp-image-5368" /></a><p class="wp-caption-text">Auf jedem nüvi 2585TV speichert der Hersteller einen Trailer des am 8. März 2012 angelaufenen Heldenepos 'John Carter'. </p></div><br />
<div id="attachment_5369" class="wp-caption alignleft" style="width: 490px"><a href="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2012/03/Garmin03.jpg" rel="lightbox[5361]"><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2012/03/Garmin03.jpg" alt="" title="Garmin03" width="480" height="634" class="size-full wp-image-5369" /></a><p class="wp-caption-text">Beachten Sie die kleine ausklappbare Stütze an der Rückseite.</p></div><br />
<img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/spacer600.png" /><br />
Hier erklärt der Garmin-Produktmanager Olaf Meng das neue nüvi 2585TV:<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/vTFmHDJYog8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Garmin nüvi 1490LMT bei Lidl</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 09:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Garmin]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht wirklich günstiger als im Fachhandel ist das 5-Zoll-Navi Garmin nüvi 1490 LMT, das man ab 12. Dezember bei Lidl bekommt: 169 Euro soll das mit SEHR GUT bewertete Navigationsgerät kosten. Inbegriffen sind das Kartenmaterial von 45 Ländern Europas einschließlich lebenslanger Karten-Updates, PhotoReal 3D-Kreuzungsansicht und Fahrspurassistent, TMC Pro (respektive Navteq Traffic) und eine eingebaute Freisprecheinrichtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht wirklich günstiger als im Fachhandel ist das 5-Zoll-Navi Garmin nüvi 1490 LMT, das man ab 12. Dezember bei Lidl bekommt: 169 Euro soll das mit SEHR GUT bewertete Navigationsgerät kosten. Inbegriffen sind das Kartenmaterial von 45 Ländern Europas einschließlich lebenslanger Karten-Updates, PhotoReal 3D-Kreuzungsansicht und Fahrspurassistent, TMC Pro (respektive Navteq Traffic) und eine eingebaute Freisprecheinrichtung für ein kompatibles Bluetooth-Handy. Der einzige &#8220;technische&#8221; Vorteil des Lidl-Kaufs ist eine Schutztasche, deren Qualität wir vorab mangels Informationen leider nicht beurteilen können.</p>
<p>Das Gerät ist technisch identisch zum Garmin nüvi 1490Tpro, das man ohne die lebenslangen Kartenupdates <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002AEZYVY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=navimagaonli-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002AEZYVY">für 150 bis 155 Euro erhält.</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=navimagaonli-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002AEZYVY" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> Einschließlich der LMT-Kartengarantie <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003IKAZO0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=navimagaonli-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B003IKAZO0">bezahlt man im Internet-Fachhandel 169,95 Euro.</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=navimagaonli-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B003IKAZO0" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
 Der einzige Vorteil der Lidl-Aktion sind also die Schutztasche und ggf. ein einfacherer Einkauf. </p>
<p>Wie üblich bei Garmin sind die Listenpreise weit vom tatsächlichen Straßenpreis entfernt: Das 1490 mit lebenslangen Kartenupdates kostet nominell 229 Euro, ohne die Aktualisierungen 199 Euro. Das Lidl-Gerät wird ausgewiesen mit einem Listenpreis von 219 Euro.</p>
<p>Getestet wurde das Garmin nüvi 1490 <a href="http://vg05.met.vgwort.de/na/77e14057648240bebd1b49ace3038206?l=http://www.navi-magazin.de/nmo/PDF-Dokumente/Garmin1490.pdf">hier</a>. (PDF)</p>
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		<title>Finanzdebakel bei Galileo</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[10 Milliarden Euro wird die Fertigstellung des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo und der Betrieb bis 2020 die Steuerzahler kosten, gab gestern EU-Kommissar Antonio Tajani in Brüssel bekannt &#8211; einschließlich der bisher ausgegebenen 3 Milliarden summiert sich das europäische Spaß-System damit auf 13 Milliarden Euro. Damit gibt die Europäische Kommission endlich zu, was wir bereits vor zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10 Milliarden Euro wird die Fertigstellung des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo und der Betrieb bis 2020 die Steuerzahler kosten, gab gestern EU-Kommissar Antonio Tajani in Brüssel bekannt &#8211; einschließlich der bisher ausgegebenen 3 Milliarden summiert sich das europäische Spaß-System damit auf 13 Milliarden Euro. Damit gibt die Europäische Kommission endlich zu, was wir bereits vor zwei Jahren offen aussprachen: Dass die eingeplanten Gelder niemals reichen. Punkt.</p>
<p>Revidiert wurde auch der Zeitplan: Erst 2014 werden genug Galileo-Satelliten um die Erde kreisen, damit man sie für die Navigation nutzen kann. Und bestenfalls 2018 wird es so viele Galileo-Satelliten auf Umlaufbahnen geben, dass man die versprochene höhere Genauigkeit nutzen kann. Diese höhere Genauigkeit bleibt aber in jedem Fall kostenpflichtigen Diensten vorbehalten, die dann pro Jahr etwa 80 Millionen Euro einbringen werden. Theoretisch müsste Galileo also nur 125 Jahre laufen, damit sich die Kosten amortisieren. Der Betrieb ist dabei nicht eingerechnet, was auch gut so ist, denn alleine für die laufenden Betriebskosten sieht die Europäische Kommission jährlich 800 Millionen Euro vor. </p>
<p>Wie berichtet werden die ersten 14 Satelliten bei der OHB in Bremen gebaut. Angebote für das zweite Los mit gesamt acht Satelliten können bis zum heutigen Donnerstag abgegeben werden. Eine Entscheidung fällt aber frühenstens im Februar 2012. Theoretisch müsste die Bremer OHB auch bei dieser Ausschreibung erfolgreich sein. Der einzige Mitbewerber Astrium (eine EADS-Tochter) hat schon eingestanden, den OHB-Preis nicht halten zu können, argumentiert aber mit der Aussage, dass man die Technik nicht einem einzigen Hersteller überlassen dürfte. Experten halten es aber für illusorisch, die Satelliten, wenn sie überhaupt so schnell produziert werden können, auch so schnell in den Orbit gebracht werden können. Pro Quartal soll eine Rakete mit zwei Galileo-Satelliten starten. In seiner Presseerklärung gibt der EU-Kommissar auch an, die Verwendung einer modifizierten Ariane-V-Rakete für den Transport von vier Galileo-Satelliten in Erwägung zu ziehen. Leider gibt es eine solche noch nicht, bestenfalls befindet sich diese im Planungsstadium.</p>
<p>Ebenfalls offiziell ausgeräumt wurde die Behauptung, dass Galileo keinesfalls militärisch genutzt werden solle: So eine Einschränkung würde auch gar nicht funktionieren. Einem GPS-kontrollierten Raketen-Leitsystem der Bundeswehr beispielsweise kann man gar nicht beibringen, dass es das amerikanische GPS nutzen darf, aber nicht das auf den gleichen Kanälen und nach dem gleichen System arbeitende europäische Galileo. Ebenso ausgeräumt wurde die alte Lobbyisten-Aussage, dass in Krisenzeiten das Galileo-System keinesfalls beeinträchtigt oder gar abgeschaltet wird: Insider wissen, dass diese Einschränkung schon 2001 in den technischen Anforderungen von Galileo verankert wurde.</p>
<p>Glücklicherweise sind auch ehemals euphorische Medien von der Realität eingeholt worden: Die Süddeutsche Zeitung beispielsweise schrieb am 21. Oktober 2011 &#8220;&#8230;von dem milliardenschweren Projekt profitieren allein die Firmen, die millionenschwere Aufträge erhalten haben. &#8230; Das Vorzeigeprojekt, das frühestens 2014 in einem rudimentärem Zustand in Betrieb gehen wird, kommt Jahre zu spät, ist zu teuer und &#8211; verglichen mit den Konkurrenzsystemen &#8211; nicht gut genug. Die Profiteure von Galileo, das werden nicht Europas Autofahrer sein, &#8230; sondern die Firmen, die millionenschwere Aufträge erhalten haben und werden. &#8230; Das Geschäftsmodell ist grundlegend fehlerhaft. &#8230; weil Politiker von der Technik zu wenig verstehen.&#8221;</p>
<p>Die FAZ schrieb am gleichen Tag &#8220;Das ändert aber nichts an der ernüchternden Feststellung, dass sich die Eruopäer mit Galileo auf ein Himmelfahrtskommando eingelassen haben. &#8230; Es mag stimmen, dass Galileo nicht teurer ist als der Bau einer 320 Kilometer langen Autobahnverbindung. Aber teuer genug und überflüssig ist das System allemal.&#8221;</p>
<p>Wir stehen mit unserer Meinung zu Galileo also glücklicherweise nicht mehr alleine.</p>
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