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	<title>Navi-Magazin ONLINE</title>
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	<description>Das professionelle Online-Magazin für GPS und alle nachrüstbaren Navigationssysteme</description>
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		<title>Test: Becker Z113 und Z116</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Becker]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Rubrik Produkttests finden Sie regelmäßig topaktuelle Tests aller wichtigen Navigationsgeräte. Neu ist der Test des Becker Traffic Assist Z113 und Becker Traffic Assist Z116.
Wie immer ist unser Testurteil weitgehend ausstattungsunabhängig. Das bedeutet, dass nicht automatisch das Gerät mit der besten Ausstattung auch die beste Note erhält. Sehen Sie unsere Benotungen eher als &#8220;Kaufempfehlungen&#8221;: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer Rubrik <a href="http://www.navi-magazin.de/produkttests/">Produkttests</a> finden Sie regelmäßig topaktuelle Tests aller wichtigen Navigationsgeräte. Neu ist der Test des <a href="http://www.navi-magazin.de/produkttests/becker-z113-und-z116/">Becker Traffic Assist Z113 und Becker Traffic Assist Z116</a>.</p>
<p>Wie immer ist unser Testurteil weitgehend ausstattungsunabhängig. Das bedeutet, dass nicht automatisch das Gerät mit der besten Ausstattung auch die beste Note erhält. Sehen Sie unsere Benotungen eher als &#8220;Kaufempfehlungen&#8221;: Mit einem Produkt mit der Note 1 machen Sie in keinem Fall etwas falsch, bei einem Produkt mit der Note 3 sollten Sie sich dagegen umsehen, ob es nicht noch was besseres gibt.</p>
<p>Unser Testurteil und den ausführlichen Test als PDF-Datei finden Sie <a href="http://www.navi-magazin.de/produkttests/becker-z113-und-z116/">hier.</a></p>
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		<title>TomTom im Alfa Romeo</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festeinbauten]]></category>
		<category><![CDATA[TomTom]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März 2010) haben Fiat beziehungsweise die Konzerntochter Alfa Romeo und der niederländische Navi-Hersteller TomTom die aktuellste Version des &#8220;Blue &#038; Me&#8221;-Steuerungssystems vorgestellt. Das erste Fahrzeug mit dem neuen Blue &#038; Me ist der Alfa Romeo MiTo, ein &#8220;sportlicher Kleinwagen&#8221; im Stil eines Opel Tigra.
Die von Magneti Marelli (vergleichbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März 2010) haben Fiat beziehungsweise die Konzerntochter Alfa Romeo und der niederländische Navi-Hersteller TomTom die aktuellste Version des &#8220;Blue &#038; Me&#8221;-Steuerungssystems vorgestellt. Das erste Fahrzeug mit dem neuen Blue &#038; Me ist der Alfa Romeo MiTo, ein &#8220;sportlicher Kleinwagen&#8221; im Stil eines Opel Tigra.</p>
<p>Die von Magneti Marelli (vergleichbar mit Bosch, aber italienisch) entwickelte Komplettlösung beinhaltet je nach Ausbaustufe Telefon, Navigation, Radio, CD und MP3-Player. Alle Funktionen können über den zentralen Touchscreen, über Tasten am Lenkrad oder per Sprachkommando gesteuert werden.</p>
<p>Die TomTom-Navigationssoftware verfügt über die bekannten Features und kann beispielsweise über TomTom Home aktualisiert werden. IQ-Route zur Berechnung von Strecken in Abhängigkeit von der tatsächlichen Auslastung (basierend auf tatsächlich dort gesammelten Daten) ist natürlich ebenfalls enthalten. Zusätzlich erweitert wurde Blue &#038; Me mit einer Anzeige und Protokollfunktion des Verbrauchs. Das Navi zeigt auch den Standort der nächsten Tankstelle und der nächsten Alfa-Romeo-Werkstatt.</p>
<div id="attachment_2535" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2010/03/aussen.jpg" rel="lightbox[2534]"><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2010/03/aussen.jpg" alt="" title="aussen" width="500" height="234" class="size-full wp-image-2535" /></a><p class="wp-caption-text">Fraglos ist der Alfa Romeo Mito ein ansehnlicher kleiner Sportwagen.</p></div><br />
<div id="attachment_2536" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2010/03/innen.jpg" rel="lightbox[2534]"><img src="http://www.navi-magazin.de/nmo/wp-content/uploads/2010/03/innen.jpg" alt="" title="innen" width="500" height="245" class="size-full wp-image-2536" /></a><p class="wp-caption-text">Die Software hier ist noch nicht final. Beachten Sie aber den SD-Schacht für die Navi-Karten und -Software oben.</p></div>
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		<title>3D-Navigation mit Community-Faktor</title>
		<link>http://www.navi-magazin.de/2527/3d-navigation-mit-community-faktor/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 16:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Handynavigation]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige]]></category>
		<category><![CDATA[Tele Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine weitere Mischung aus elektronischem Stadtplan und Facebook kommt vom slowenischen Unternehmen Sygic: &#8220;Aura&#8221; ist der Name einer neuen Handy-Navi-Software für iPhone, Android und Windows Mobile 7. Der Hersteller nutzt generell Tele-Atlas-Landkarten mit dreidimensionalen Bauwerken und Denkmälern. Nähert man sich einem dieser Gebäude, öffnet die Navi-Software den dazu passenden Wiki-Beitrag. Außerdem zeigt es die Positionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weitere Mischung aus elektronischem Stadtplan und Facebook kommt vom slowenischen Unternehmen Sygic: <a href="http://www.sygic.com/aura">&#8220;Aura&#8221;</a> ist der Name einer neuen Handy-Navi-Software für iPhone, Android und Windows Mobile 7. Der Hersteller nutzt generell Tele-Atlas-Landkarten mit dreidimensionalen Bauwerken und Denkmälern. Nähert man sich einem dieser Gebäude, öffnet die Navi-Software den dazu passenden Wiki-Beitrag. Außerdem zeigt es die Positionen von Freunden und Bekannten in der Karte, was natürlich impliziert, dass auch der eigene Standort ständig nach außen übertragen wird.</p>
<p>Nach Angaben von Sygic wurde das Tele-Atlas-Kartenmaterial nicht nur um Bauwerke und Landmarks erweitert, sondern auch um Höheninformationen: Damit kann Aura auch Berge und Täler auf dem Display darstellen. Einen Fahrspurassistenten hat der Hersteller genauso eingebaut wie eine Verkehrszeichenanzeige bei Tempolimits und den unvermeidbaren Blitzerwarner.</p>
<p>Aura ist grundsätzlich eine Onboard-Lösung, damit fallen im normalen Betrieb keine weiteren Kosten mehr an. Entsprechend den Herstellerangaben wird es keine Europa-Version, sondern nur regional gegliederte Versionen geben:</p>
<ul>
<li>DACH: Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein</li>
<li>Iberia: Spanien, Portugal, Andorra</li>
<li>France: Frankreich und Monaco</li>
<li>Skandinavien: Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark</li>
<li>Italy: Italien, San Marino, Vatikan und Malta</li>
<li>Osteuropa: Alles östlich von Finnland, Deutschland, Österreich und Italien</li>
</ul>
<p>Auch die genaue Preisgestaltung ist noch unklar. Sygic will &#8220;in den nächsten Tagen&#8221; exakte Informationen zur Verfügbarkeit und den Verkaufspreisen unter <a href="http://www.sygic.com/aura">www.sygic.com/aura</a> veröffentlichen.<br />
<br/></p>
<p>Hier finden Sie einen ersten Video zu Sygic Aura:</p>
<p><object width="580" height="360"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/b09TW0r-gtM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/b09TW0r-gtM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="580" height="360"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Cloud Made &#8211; wir basteln ein Navi</title>
		<link>http://www.navi-magazin.de/2521/cloud-made-wir-basteln-ein-navi/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Handynavigation]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man alle Fahrtbewegungen von Navibesitzern mitprotokolliert und diese zentral auswertet, hat man am Ende eine recht genaue Landkarte der ganzen Welt. Soweit die Theorie. Cloud Made und der Handy-Navi-Anbieter Skobbler nutzen als Grundgerüst die kostenlose digitale Landkarte des Open-Street-Map-Projekts, die von GPS-begeisterten, in erster Linie deutschen Anwendern zusammengetragen wurde.
Cloud Made, ein amerikanisches Softwareunternehmen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man alle Fahrtbewegungen von Navibesitzern mitprotokolliert und diese zentral auswertet, hat man am Ende eine recht genaue Landkarte der ganzen Welt. Soweit die Theorie. Cloud Made und der Handy-Navi-Anbieter Skobbler nutzen als Grundgerüst die kostenlose digitale Landkarte des Open-Street-Map-Projekts, die von GPS-begeisterten, in erster Linie deutschen Anwendern zusammengetragen wurde.</p>
<p>Cloud Made, ein amerikanisches Softwareunternehmen mit Büros in Menlo Park, Kalifornien, (nordwestlich von Palo Alto und damit mitten im Silicon Valley), Kiew und London, hat seine Entwicklungsumgebung &#8220;Navi Studio&#8221; an Skobbler lizenziert. Navi Studio ist damit das Grundgerüst für die Navi- und Kartenverbesserungsfunktionen der Skobbler-Navisoftware. Das Programm soll nicht nur den Anwender von A nach B bringen, sondern erlaubt auch das die ständige Erweiterung des digitalen Kartenmaterials: Man kann online Fehler im Kartenmaterial melden, die dann von der OSM-Community behoben werden <strong>sollen.</strong> Leider gibt es scheinbar noch Probleme bei der technischen Realisierung: In der Navi-Anwendung fehlen etliche Straßen, die in der originalen Open Street Map schon lange vorhanden sind. In den einschlägigen OSM-Foren wird außerdem immer öfters die Befürchtung geäussert, dass die freie Landkarte von den prognostizierten Verbesserungsvorschlägen nicht wirklich profitieren wird. </p>
<p>Sobald Skobbler so gut wird, dass wir es empfehlen können, gibt es einen ausführlichen Artikel.</p>
<p>Skobbler kostet aktuell nur 2,99 Euro, verursacht aber ständige Folgekosten, weil die Route nicht auf dem Handy, sondern auf einen zentralen Server im Internet berechnet wird.</p>
<p>Für alle Insider: CEO von Cloud Made ist Juha Christensen, ehemals Psion (1), Symbian (2), Microsoft (3), Macromedia (4) und Sonopia (5).</p>
<p><br/></p>
<p>Zur Erklärung:<br />
(1) Mittlerweile Pleite.<br />
(2) Die Firma Symbian wurde &#8220;Open Source&#8221; und damit de facto hergeschenkt.<br />
(3) Da war er für Windows Mobile zuständig. Mehr braucht man dazu nicht sagen.<br />
(4) Zugegeben, die gibts noch.<br />
(5) Diese Firma liegt auf Eis. Vereine, Firmen oder Einzelpersonen sollten virtuelle Handynetz-Provider werden und Mobilfunkverträge verkaufen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>CeBIT 2010: Top oder Flop?</title>
		<link>http://www.navi-magazin.de/2509/cebit-2010-top-oder-flop/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die CeBIT 2010 ist vorbei, und wie jedes Jahr schreibt der Veranstalter, die Deutsche Messe AG, dass diese CeBIT wieder ein herausragender Erfolg gewesen wäre.
Wie wir bereits berichteten, wurde die Messe diesmal von der Navigationsbranche weitgehend ignoriert. Sogar professionelle Galileo-Zulieferer verzichteten auf die übliche Selbstdarstellung, weil sie mittlerweile begriffen haben, dass die Realisierung von Galileo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die CeBIT 2010 ist vorbei, und wie jedes Jahr schreibt der Veranstalter, die Deutsche Messe AG, dass diese CeBIT wieder ein herausragender Erfolg gewesen wäre.</p>
<p><a href="http://www.navi-magazin.de/2079/cebit-2010-ohne-navihersteller/">Wie wir bereits berichteten</a>, wurde die Messe diesmal von der Navigationsbranche weitgehend ignoriert. Sogar professionelle Galileo-Zulieferer verzichteten auf die übliche Selbstdarstellung, weil sie mittlerweile begriffen haben, dass die Realisierung von Galileo noch viel zu lange dauern wird. Und praktisch alles, was mit Galileo funktionieren soll, läuft mit GPS ja genauso.</p>
<p>Echte Sensationen gab es auf der CeBIT nicht. Das verwundert nicht, denn die Größen der Branche wie Intel, Microsoft oder auch Apple orientieren sich immer weniger an der CeBIT. In den letzten Jahren hat die CeBIT ihren Status als Leitmesse für IT und Telekommunikation verloren &#8211; an die CES (Consumer Electronics Show in Las Vegas in der ersten Januar-Woche), den Mobile World Congress (Handy-Fachmesse im Februar in Barcelona) und die IFA (die Internationale Funk-Ausstellung Ende August in Berlin). Bemerkenswerterweise behandeln alle Konkurrenzveranstaltungen praktisch nur Consumerprodukte: PCs in jeder Form (vorzugsweise tragbar), Handy, Fernseher, Blue-Ray, Spiele, MP3 etc. Und Navigation natürlich, sorry.</p>
<p>Die CeBIT versuchte stattdessen in diesem Jahr, die Consumer anzulocken mit Musikevents in einer eigenen 22. Von den ab 20 Uhr auftretenden Bands &#8220;Die Sterne&#8221;, &#8220;Timid Tiger&#8221; und &#8220;The Boss Hoss&#8221; haben Sie noch nie was gehört? Abgesehen von ein paar Hardcore-Fans, die freiwillig bis zum Konzertbeginn warteten, sonst auch niemand. Tagsüber konnten die Besucher dafür spannenden Diskussionsrunden zuhören, in denen sich Manager der Musikindustrie gegenseitig befragten, wie sie mit der Gefahr durch das Internet (im Volksmund &#8220;Raubkopien&#8221;) umgehen sollten.</p>
<p>Diese Extra-Veranstaltung war noch sinnloser als &#8220;Digital Living&#8221;, der Blick ins elektronische Wohnzimmer im Jahr der CeBIT 2006. Eigentlich hatten wir damals schon geglaubt, die Messe hätte ihren intellektuellen Tiefpunkt erreicht, aber leider haben wir uns geirrt, wie 2010 deutlich gezeigt hat.</p>
<p><br/><br />
<strong>
<p>Consumer oder nicht Consumer &#8211; das ist hier die Frage</p>
<p></strong></p>
<p>Will die Messe nun die Consumer oder will sie sie nicht? Im Jahr 2007 versprach der Veranstaltungs-Chef direkt nach der CeBIT, die Messe komplett zu reformieren und endlich wieder eine richtige Profimesse abhalten zu wollen. Man will also deutlich mehr Fachbesucher und erheblich weniger Sammler von Luftballons im Handy-Design. Jetzt dämmert der gleichen Person, dass &#8220;viele Innovationen im professionellen Bereich &#8230; vom Verbraucher getrieben&#8221; werden. Die Konsumenten sollen 2011 wieder auf die Messe gezogen werden, unter anderem mit Hilfe der Sonderveranstaltung &#8220;CeBIT life&#8221;, von der wir erwarten, dass sie nichts anderes sein wird als &#8220;Digital Living&#8221; vor fünf Jahren. Die anderen Teile sind CeBIT pro für professionelle Anwender, CeBIT gov für Behörden und öffentliche Einrichtungen und CeBIT lab für Forschung und Wissenschaft.</p>
<p>Die Besucherzahlen der CeBIT 2009 und der CeBIT 2010 darf man nicht direkt vergleichen, weil beide Veranstaltungen unterschiedlich lange gedauert haben. Beide begannen zwar an einem Dienstag, 2009 dauerte die Messe aber noch sechs Tage und jetzt nur noch fünf.</p>
<p>2010 fanden 334.000 Besucher den Weg auf das weltgrößte Messegelände. Das sind laut Veranstalter 12.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Der Veranstalter weist das als Erfolg aus.</p>
<p>Das muss so aber nicht richtig sein.</p>
<p>2009 hatte die CeBIT an den ersten fünf Tagen 322.000 Besucher (entsprechend 334.000 &#8211; 12.000). Weil 2009 aber insgesamt &#8220;rund 400.000 Besucher&#8221; (Zitat Deutsche Messe) kamen, müssten am Sonntag 2009 mindestens 78.000 Besucher gekommen sein.</p>
<p>Wie groß war nun der Anteil von Leuten, die im letzten Jahr am Sonntag kamen und 2010 am Samstag die CeBIT besuchen mussten? Schätzen wir den Anteil auf 50 Prozent, dann würde das bedeuten, dass die CeBIT an den Profi-Besuchstagen Dienstag bis Freitag einen deutlichen Besucherrückgang zu verzeichnen hatte. Den Ausstellern und dem Veranstalter ist das aber völlig egal, weil jetzt ja auch die Consumer wieder willkommen sind. Hosianna.</p>
<p>Schaut man sich die nackten Zahlen an, fehlen gegenüber dem Vorjahr fast 70.000 Besucher. Basta.</p>
<p><br/><br />
<strong>
<p>Die Trends der CeBIT 2010</p>
<p></strong></p>
<p>LTE oder Long Term Evolution: Der nächste Standard für drahtlose Datenübertragung, wenn UMTS inklusive der Beschleuniger HSDPA und HSUPA nicht mehr weiter auszureizen ist. Wird innerhalb der nächsten Jahre zur DSL-Alternative. Aber nur unter der Voraussetzung, dass die dafür erforderlichen zahlreichen weiteren Mobilfunkmasten ungestört aufgestellt werden können.</p>
<p>Cloud Computing: Das Auslagern von Daten und Rechenleistung auf externe Computernetzwerke. Wird als einer der größten Flopps in die Geschichte der Computerindustrie eingehen, sobald die IT-Verantwortlichen begreifen, dass es auf der Internetstrecke keinen sicheren Datenschutz zwischen dem Besitzer der Daten und der Cloud gibt. Egal, ob es sich um Daten handelt von privaten Kreditkarten oder von Schweizer Bankkonten: Sobald sie nicht mehr im unmittelbaren Einflussbereich liegen, werden sie zwar nicht gestohlen, aber frei kopiert.</p>
<p>Miniaturisierte Videobeamer: Damit könnte man Handyfilmchen und -fotos einer mittelgroßen Gruppe zeigen. Wird nichts, weil die Leute, die darauf scharf wären, nicht so viele Freunde haben. Schnell wird die Zielgruppe entdecken, dass ein Miniatur-Beamer eine echt coole bunte Taschenlampe ist. Nach ihrer Privatinsolvenz wird die gleiche Zielgruppe entdecken, dass es auch billigere Taschenlampen gibt.</p>
<p>3D-Technik: Filme und Computerspiele zuhause dreidimensional. Optimal, wenn Sie gerne mit einer albern großen Sonnenbrille fernsehen wollen.</p>
<p><br/><br />
<strong>
<p>Die CeBIT 2011</p>
<p></strong></p>
<p>Die nächste CeBIT findet statt von 1. bis 5. März 2011, also erneut von Dienstag bis Samstag. Die Themenbereiche pro, gov, lab und life sollen den negativen Besuchertrend umkehren. Schauen wir mal, ob sie es schaffen.</p>
<p><br/><br />
<em>
<p>Bitte denken Sie nicht, dass wir in Bezug auf die Marktchancen der Trends dieser CeBIT technikfeindlich wären. Über 20 Jahre Erfahrung in der Computer- und Kommunikationsbranche haben uns gezeigt, dass nur die wenigsten neuen Produkte wirklich sinnvoll sind. Denken Sie immer daran: Die meisten neuen Produkte werden erfunden, um sie uns zu verkaufen. Und nicht, weil man sie brauchen würde.</p>
<p></em><br />
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