Rechtliches: Versicherungsschutz fürs Navi

Portable Navigationsgeräte, Handys, Notebook-Computer und MP3-Player werden so oft gestohlen, dass praktisch jede Versicherung auch in der Teil- und Vollkasko diese ausdrücklich in die Liste der „nicht versicherbaren Gegenstände“ einordnet. Dann heisst es beispielsweise „Gegenstände… die mit dem Fahrzeug nicht fest verbunden sind… auch bei Verbindung mit dem Fahrzeug durch eine Halterung.“

Ausgenommen davon sind meist nur sehr wenige Teile wie beispielsweise Kindersitze, für die aber auch eine Wertobergrenze festgelegt ist. (Wahrscheinlich wollen die Versicherungen mit dieser Regelung vermeiden, dass dann die Kindersitze gerne mal zu Hause gelassen werden.) Nachgerüstete Festeinbau-Navis werden ebenfalls meist nur bis zu einer bestimmten Obergrenze mitversichert, während Ab-Werk-Navis im Fahrzeugpreis enthalten und deswegen versichert sind.



Es ist möglich, eine Zusatzversicherung für Navi & Co. abzuschließen, aber diese ist im Regelfall so teuer, dass man sich für das gleiche Geld jedes Jahr ein neues Mittelklasse-Navi kaufen kann.

Absolut exakte Infos findet man in den Versicherungsbedingungen. Scheuen Sie sich nicht, sich von Ihrer Versicherung unklare Stellen telefonisch erläutern zu lassen.